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7, 5 Jahre Raketi

Ihr wisst es schon, ich bin mit dem jĂ€hrlichen Bericht wieder spĂ€t dran, aber bevor das RabĂŒffelchen in zwei Wochen Geburtstag hat, folgt hier nun noch (fast) alles, was es seit dem letzten Bericht ĂŒber den Sohni zu sagen gibt. 🙂

Der Sohni ist seit Februar 7 Jahre alt und ist seit letztem Jahr auch ein Schulkind.

Raketi und die Schule

Auf die Schule hat sich Raketi sehr gefreut, denn er wollte unbedingt neue Sachen lernen. Zwar war er auch etwas wehmĂŒtig, dass die Kita-Zeit zu Ende war, aber er war einfach bereit fĂŒr die Schule und wollte gerne lesen, schreiben und rechnen lernen. Er ist ja auch einfach sehr wissbegierig und stellt jeden Tag 1000 Fragen :-).

Auch wenn den kleinen Rennfahrer neue Situationen stressen, war er ab dem 1. Schultag ganz vernarrt in seine Klassenlehrerin und hat auch recht schnell einen guten Freund in der Parallelklasse gefunden. FĂŒr ihn war auf jeden Fall gut, dass das RabĂŒffelchen ins 4. Schuljahr ging und sie so jeden Morgen gemeinsam in die Schule gehen bzw. mit dem Roller fahren konnten. Sehr schnell hat er lesen gelernt und alle Aufgaben immer zĂŒgig erledigt. Leider fing es dann an, dass wir den Sohni immer wieder wegen „Bauchschmerzen“ aus der Schule abholen mussten und er morgens nicht in die Schule gehen wollte und Dinge gesagt hat wie „Ich gehe nicht in die Schule. Schule ist blöd, da lernt man gar nichts und macht nur Babysachen“. Wir haben also eine eher anstrengende Zeit hinter uns. Er ist in dieser Woche in der 3. Klasse gestartet und wir hoffen sehr, dass nun alles besser wird und wir wieder den glĂŒcklichen Jungen zurĂŒckbekommen, der er in der Kita war. Er freut sich jedenfalls sehr auf die neuen Herausforderungen und wir denken, dass er das gut meistern wird.

Der kleine Rennfahrer und seine Hobbys

Im letzten Bericht habe ich geschrieben, dass der Sohni mit dem Handballspielen begonnen hat. Dies macht er immer noch total gerne. Er kann gut mit beiden HĂ€nden werfen und ist einfach super schnell. Fußball hingegen mag er ĂŒberhaupt nicht und findet es richtig doof, dass alle Jungs auf dem Schulhof immer nur Fußball spielen wollen. Da Raketi so schnell rennen kann (und auch sehr weit springen kann), wĂ€re auch Leichtathletik etwas fĂŒr ihn, aber zur Zeit reichen drei Hobbys. Sport macht ihm auf jeden Fall sehr viel Spaß, auch in der Schule.

Er geht auch noch gerne zum Ballett, hat aber schon oft ans Aufhören gedacht, weil andere Kinder einfach gemein sein können und ihm sagen, dass nur MĂ€dchen zum Ballett gehen. Daher ist er dazu ĂŒbergegangen, den Kindern einfach zu sagen, dass er zum Turnen geht. Beim Ballett hat er auch schon viele Freundinnen gefunden. Leider ist er tatsĂ€chlich der einzige Junge, was natĂŒrlich auch ein Grund ist, weshalb er ab und zu ans Aufhören denkt. Wir werden sehen! In den Ferien gab es in der OGS verschiedene Workshops und der Sohni hat sich fĂŒr Breakdance entschieden und macht jetzt immer die „WindmĂŒhle“ oder „Baby Freeze“. Er bewegt sich einfach richtig gerne zur Musik, ĂŒberlegt sich eigene Choreografien und singt dazu.

Auch das Klavierspielen macht ihm immer noch großen Spaß und so trifft er sich wöchentlich mit der Oma zum Klavierspielen und wird danach auch noch etwas betĂŒddelt. Zum Geburtstag hatte er nur einen Wunsch: ein E-Piano, welches er auch bekommen hat. Es gibt eine Klavierschule, nach der er mit der Oma am Anfang vorgegangen ist. Mittlerweile will der Sohni aber immer bestimmte Lieder spielen und die Oma sucht dann die Noten heraus und ĂŒbt die Lieder mit ihm. So hat er bereits Hedwig’s Theme aus Harry Potter gespielt und dann das Lied aus Fluch der Karibik, was er richtig gut spielen kann (finde ich jedenfalls). Vor allem lernt er zwar mit der Oma auch Noten, aber er spielt alle Lieder aus dem Kopf. Beim Klavierspielen hat er einen totalen Ehrgeiz. Die Oma sagt ihm zwar „wir ĂŒben erst einmal nur die eine Hand und nĂ€chste Woche nehmen wir die andere dazu“, aber er will immer direkt mit beiden HĂ€nden spielen, kann sich alles merken und bemerkt auch selber, wenn er etwas falsch spielt. Er setzt sich auch jeden Morgen und jeden Abend ans Klavier und spielt, manchmal auch eigene Kreationen. Noch nie mussten wir ihm sagen, dass er Klavier ĂŒben soll. Er nutzt das Klavierspielen auch, um sich zu beruhigen und er macht das einfach richtig gut. Aktuell ĂŒbt er das Titellied von Star Wars und wir sind schon ganz gespannt, welches Lied er danach unbedingt spielen will.

Was der Sohni gerne isst

Der Sohni liebt immer noch jede Art von Eierspeise, die er sich auch nahezu tĂ€glich selber zubereitet. Ab und zu sucht er sich auch ein Rezept aus, welches er dann selber kochen will. Zuletzt gab es daher sehr oft Nudeln mit Thunfischsoße. Seit Herbst letzten Jahres isst Raketi kein Fleisch mehr. Er hat sich das selber ĂŒberlegt und zieht es seitdem durch. Ich musste auch in der OGS Bescheid sagen und den Omas, denn er wollte „keinen traurig machen“. Wir konnten ihn allerdings dazu ĂŒberreden weiterhin Fisch zu essen. Er mag auch einfach zu gerne Lachs, Thunfisch und FischstĂ€bchen.

Ansonsten isst er am liebsten vegetarische Lasagne und Nudeln aller Art, KartoffelpĂŒree und Pfannkuchen. Eis wĂŒrde er am liebsten jeden Tag essen und sein heiß geliebter Honigjoghurt muss auch immer im Haus sein. Genau wie sein SchokomĂŒsli. Das muss auch ein ganz bestimmtes sein. Ich habe schon den Fehler gemacht und habe das falsche SchokomĂŒsli gekauft, da war die Stimmung morgens direkt im Keller. Raketi ist auf jeden Fall ein kleines Schokomonster. Er liebt Schokolade, Schokoladeneis, sein SchokomĂŒsli, Nuss-Nougat Aufstrich und seinen morgendlichen Kakao. Das hört sich zwar sehr einseitig an, aber er isst z.B. auch gerne Brokkoli, Gurken, Möhren, Paprika, Erbsen, Bananen, Erdbeeren, Ananas und fast tĂ€glich einen Apfel. Mais, Tomaten und Blaubeeren mag er hingegen gar nicht. Auch Himbeeren mag er eigentlich nicht, hat sich aber als Geburtstagskuchen eine Himbeertarte gewĂŒnscht. Vielleicht gehen Himbeeren in pĂŒrierter Form klar. Auf dem Kuchen durften allerdings keine Himbeeren sein. Daher kam das RabĂŒffelchen auf die Idee, dem Bruder im Winter seine geliebten Erdbeeren auf die Himbeertarte zu legen. Gesagt, getan 🙂

Weitere Vorlieben des Sohnes

Auch wenn Raketi nicht mehr so hĂ€ufig puzzelt wie frĂŒher, macht er das zwischendurch immer noch ganz gerne. Viel lieber baut er aber irgendwelche Legosachen nach Anleitung nach. Im Gegensatz zum RabĂŒffelchen mag er das freie Bauen mit Lego hingegen nicht so gerne.

Auch „Mensch Ă€rgere dich nicht“ spielt er immer noch gerne und spielt nach dem Klavierunterricht immer mehrere Partien mit der Oma. Er spielt auch total gerne „Rummikub“ und „Uno“ und hat im Urlaub das Spiel „Dorfromantik“ neu fĂŒr sich entdeckt.

Zu meinem Leidwesen zockt Raketi genau so gerne wie der Papa, egal ob auf der Switch oder dem Steam Deck. Am liebsten spielt er Lego Jurassic World oder Lego Ninjago und manchmal auch Spider-Man. Seine Medienzeit ist natĂŒrlich immer zu kurz, weshalb wir schon viele Diskussionen und WutausbrĂŒche hatten.

Raketi interessiert sich immer noch sehr fĂŒr Dinosaurier, die Titanic und alle möglichen Tiere. Gerne hört er daher auch Wissenspodcasts und Tierdokus. Wenn es um Tiere geht, erklĂ€rt er eher mir die Welt als anders herum. Er kennt einfach alle möglichen Details. Manchmal stĂ¶ĂŸt er auf Themen und möchte dann alles darĂŒber wissen. So hat er kĂŒrzlich alle Teile von „Fluch der Karibik“ gehört und wollte dann auch das Lied auf dem Klavier spielen und hat sich sogar ĂŒberlegt, sich an Karneval als Jack Sparrow zu verkleiden.

Raketi und die Familie

Raketi ist ein richtiger Familienmensch. Am liebsten hat er es, wenn alle zusammen sind, also mit Omas und Opa, Tanten und Onkel und auch seine kleine Cousine liebt er abgöttisch. Am liebsten isst er gemeinsam mit der ganzen Familie oder spielt gerne Spiele. Auch ist er gerne mit uns als Kernfamilie zusammen. Wenn einer aus der Kernfamilie nicht da ist, fragt er stĂ€ndig, wann die Person denn wieder zurĂŒck sein wird. Er ist auch einfach nicht gerne alleine und bekommt schon die Krise, wenn er 10 Minuten mit seiner Schwester alleine ist. Er schlĂ€ft auch immer noch mit der Schwester in einem Zimmer. Auch, wenn sie sich weiterhin jeden Abend um das Hörspiel streiten, will einfach keiner alleine in seinem Zimmer schlafen. WĂ€hrend das RabĂŒffelchen abends auch super lange wach bleiben wĂŒrde, sagt der Sohni irgendwann „Mama, es ist schon dunkel und spĂ€t, du musst mich jetzt mal ins Bett bringen.“.

Mit Oma und Opa macht er gerne AusflĂŒge, z.B. in den Tannenbusch oder an den Rhein, um „Steine zu werfen“ oder zu diversen SpielplĂ€tzen. Gerne geht er auch mit den Großeltern und dem Hund Piet spazieren oder spielt bei ihnen. Raketi ist auch immer noch sehr kuschelbedĂŒrftig und fordert seine Kuscheleinheiten bei allen Familienmitgliedern ein.

Sein Lieblingsort ist weiterhin zu Hause oder bei den Omas. Er is(s)t nicht gerne woanders und auch nicht im Urlaub. Im Urlaub schmeckt fĂŒr ihn nichts wie zu Hause und es ist alles anders. Wenn wir woanders oder im Urlaub sind, fragt er immer, wann wir wieder nach Hause fahren. Er ist einfach am liebsten Zuhause und wenn es nach ihm ginge, mĂŒssten wir gar nicht in den Urlaub fahren. Daher haben wir dieses Jahr gefragt, wohin er denn noch einmal fahren möchte. Seine Antwort war „AllgĂ€u“ und so waren wir in den Osterferien mit der Oma noch einmal im AllgĂ€u und das hat er wirklich sehr genossen. Er liebt die Berge, ist gerne in Höhlen oder in der Klamm und fand es super jeden Tag mindestens einmal in den Hotelpool zu hĂŒpfen.

Der Sohni und die Sprache

Der Sohni kann extrem gut mit Sprache umgehen. Er sagt Dinge wie „wenn alle zu Tisch gekommen sind, erzĂ€hle ich eine Anekdote aus dem Urlaub“. Wenn er Wörter bzw. ihre Bedeutung nicht kennt, fragt er nach und speichert sich die Wörter dann fĂŒr immer ab. Dementsprechend benutzt er teilweise Wörter, die eigentlich kein SiebenjĂ€hriger benutzt. Wenn er nicht gerade ein Hörspiel hört oder seine Medienzeit nutzt, ist sein Mund niemals still. Er hat so viel zu erzĂ€hlen und sooo viel Fragen, was fĂŒr uns manchmal sehr anstrengend sein kann.

Der kleine Rennfahrer liebt Geschichten. Er hört jeden Tag Hörspiele und nutzt diese auch als Ventil, wenn ihm alles zu viel wird und er seine Ruhe braucht. Im Urlaub ist er fast den ganzen Tag mit Kopfhörern durch die Gegend gelaufen. Raketi kann stundenlang Geschichten lauschen und diese dann aber auch richtig gut nacherzĂ€hlen. Auch lĂ€sst er sich weiterhin gerne abends vorlesen. Aktuell lesen wir „der kleine Hobbit“, aber im Urlaub hat er auch sein erstes eigenes Buch mit 112 Seiten gelesen. Auch diese Geschichte konnte er lebhaft nacherzĂ€hlen, so dass ich nun auch die Geschichte kenne :-). Zum Einschlafen hört er mit der Schwester weiterhin entweder Bibi Blocksberg oder Benjamin BlĂŒmchen und da am liebsten die Folge „Benjamin als BĂ€cker“.

Raketi ist einfach sein sehr gefĂŒhlsstarker und empathischer Junge, der mit seinen BedĂŒrfnissen sehr anstrengend sein kann und uns manchmal zur Weißglut treibt, aber den wir alle abgöttisch lieben.

9 Jahre RabĂŒffellove

Seit dem 12.9. ist das RabĂŒffelchen neun Jahre alt! Der letzte einstellige Geburtstag hat mich schon sehr wehmĂŒtig gemacht. Zeit, einen kleinen (verspĂ€teten) RĂŒckblick auf das vergangene Lebensjahr des RabĂŒffelchens zu werfen.

Das RabĂŒffelchen ist einfach sooo groß geworden! Allerdings nicht körperlich, denn was die KörpergrĂ¶ĂŸe betrifft, ist sie an ihrer Schule das kleinste ViertklĂ€sslermĂ€dchen :-). Vielmehr kann man sich mit ihr unterhalten wie mit einer Freundin. Sie hat viel zu erzĂ€hlen und entwickelt sich zu einer interessanten Persönlichkeit. Manchmal bin ich selbst ĂŒberrascht, dass dieses Zauberwesen tatsĂ€chlich meine Tochter ist.

Das RabĂŒffelchen hat viel Humor. Sie erzĂ€hlt gerne Witze (und kann nicht verstehen, dass ich mir keinen einzigen merken kann), sie macht kleine Scherze zwischendurch, hat ein gutes GespĂŒr fĂŒr Ironie und Sarkasmus und hat dementsprechend sehr gerne mit uns LOL geguckt.

Das RabĂŒffelchen und die Schule

Das RabĂŒffelchen geht immer noch sehr gerne zur Schule und ist (im Gegensatz zum Bruder) traurig, wenn sie krankheitsbedingt einmal nicht in die Schule gehen kann. Schule ist bei ihr eigentlich ein SelbstlĂ€ufer. Sie macht selbststĂ€ndig ihre Hausaufgaben und vieles fliegt ihr einfach zu. Sie hat aber auch eine gute SelbsteinschĂ€tzung. So reicht es bei den Englischvokabeln, wenn sie sich die Wörter einmal anschaut, Mathe hingegen ĂŒbt sie vor Klassenarbeiten lieber mit uns.

Im Sommer endet fĂŒr das Töchterchen die Grundschulzeit und es beginnt ein neues Kapitel, denn dann geht es auf die weiterfĂŒhrende Schule. Sie ist etwas traurig und wehmĂŒtig, denn ihre besten Freunde sind noch in der Grundschule und sie mag die Schule wirklich sehr, aber sie freut sich auch darauf, neue FĂ€cher zu haben, Neues zu lernen und nette Leute kennenzulernen. Wir haben uns alle Schulen in der Umgebung angeschaut, sie hat eine PrioritĂ€tenliste erstellt und nach einigem Hin und Her kommt sie tatsĂ€chlich auf ihre Wunschschule. Sie ist wissbegierig, schlau und herzlich und alle Lehrer:innen können nur glĂŒcklich sein, sie unterrichten zu dĂŒrfen.

Sie verliert immer noch kein böses Wort ĂŒber niemanden und ist reflektierter als mancher Erwachsener. Auch wenn wir Streit haben, wĂŒrde sie nie ein böses Wort verlieren. Stattdessen sagt sie „Mama, du bist gerade einfach nur ungerecht und gemein.“ Das RabĂŒffelchen ist hilfsbereit und kĂŒmmert sich gerne um andere. So ist es nicht verwunderlich, dass sie eine Streitschlichterausbildung an der Schule gemacht hat. Sie kann Ungerechtigkeiten nicht leiden und setzt sich weiterhin mit großem Engagement fĂŒr sich und andere ein. Dementsprechend hat sie sich auch total gefreut, dass sie in diesem Jahr Mitglied im Kinderparlament geworden ist. („Mama, endlich kann ich mitentscheiden. Ich treffe mich dann auch immer mit dem BĂŒrgermeister.“) Sie ist sehr sozial und hat auf dem Schulhof eine Umfrage gemacht, was sich die Kinder fĂŒr die Schule wĂŒnschen. Nun fordert sie im Kinderparlament eine neue Rutsche fĂŒr ihre Schule.

Das RabĂŒffelchen und die Familie

Dass das RabĂŒffelchen ein totaler Familienmensch ist, habe ich bereits im letzten Post ĂŒber sie geschrieben. Seit Oktober hat sie nun eine kleine Cousine, in die sie ganz verliebt ist und mit der sie ganz reizend umgeht. Nun hat sie einen Menschen mehr, dem sie ihre ganzen Kunstwerke widmen kann. Sie ist immer noch total kreativ und kann stundenlang malen, basteln oder Geschichten schreiben. KĂŒrzlich hat sie sich mit der Oma einen Film ĂŒberlegt, fĂŒr den sie das Drehbuch geschrieben hat und nun arbeitet sie mit der Oma an der filmischen Umsetzung.

Das Töchterchen liebt es, die schönen Dinge im Leben zu zelebrieren. Sie liebt Familienfeiern, fĂŒr die sie sich schick machen kann und auf denen es leckeres Essen gibt. Wenn dann auch noch Gesellschaftsspiele gespielt werden oder sie die Möglichkeit hat, mit anderen zu tanzen, ist sie im Himmel.

Ihr ist es ein BedĂŒrfnis, sich regelmĂ€ĂŸig mit den Omas und dem Opa sowie der Tante und den Onkeln auszutauschen. Wenn es etwas Neues gibt, ruft sie direkt alle Lieblingsmenschen an und verabredet sich auch stets selbststĂ€ndig mit ihnen. Zu Weihnachten hat sie ihr eigenes Handy bekommen und vor zwei Tagen gab es auch eine SIM-Karte. Nun kann sie allen geliebten Menschen schreiben und muss nicht immer mein Handy nehmen.

Auch ihren kleinen Bruder liebt sie (auch wenn sie immer noch oft streiten) sehr. Immer noch möchte keiner von beiden alleine in seinem Zimmer schlafen. Entweder schlafen sie gemeinsam im Zimmer vom Sohni oder im Zimmer vom RabĂŒffelchen. Neulich haben wir (als Vorbereitung fĂŒr die Klassenfahrten) noch einmal ausprobiert, dass jeder alleine in seinem Bett schlĂ€ft. Leider konnte keiner schlafen und am Ende ist der Sohni zum RabĂŒffelchen gewandert und das RabĂŒffelchen hat ihn mit „gut, dass du da bist, ich habe dich schon so vermisst“ empfangen. Das Thema alleine im eigenen Zimmer zu schlafen ist also erst einmal wieder vom Tisch :-).

Weitere Vorlieben des RabĂŒffelchens

Das RabĂŒffelchen liebt (wie schon geschrieben) Geschichten. Sie ist eine kleine Leseratte geworden, hat bei jeder Autofahrt ein Buch dabei und scheut sich auch nicht davor, dicke BĂŒcher zu lesen. Wenn sie vorliest, macht sie dies auch stets mit verstellten Stimmen und besonderer Intonation, sodass es eine Freude ist, ihr zuzuhören. Immer noch hört sie zum Schlafen am liebsten Bibi Blocksberg und Benjamin BlĂŒmchen. Zu meiner Freude hört sie manchmal auch TKKG oder Die drei ???. Beim Malen hört sie aber auch gerne HörbĂŒcher mit dem Sohni und schreibt selbst phantastische Geschichten, zu denen sie auch Bilder malt. Auch schreibt sie anspruchsvolle Gedichte wie die Uroma.

Malen ist immer noch eine der, wahrscheinlich sogar die LieblingsbeschĂ€ftigung des RabĂŒffelchens. Sie malt einfach in jeder freien Minute und es ist auch ganz egal, worauf sie malt. So hat sie mir auch schon GemĂ€lde auf TaschentĂŒchern geschenkt. Sie bemalt aber auch Steine und zeichnet wie eine kleine Modedesignerin Kleider und Outfits. KĂŒrzlich hatte sie einen Mal-Workshop mit einer KĂŒnstlerin, den sie von der Oma zum Geburtstag geschenkt bekommen hat und seitdem malt sie nun auch mit Aquarellfarben wunderbare Kunstwerke. Immer noch bastelt sie auch aus allem, was ihr in die HĂ€nde fĂ€llt, etwas. Ihrer KreativitĂ€t sind einfach keine Grenzen gesetzt. Letztens fehlte ihr beim Schleich-Spiel ein Pferdestall – zack hat sie sich einen selber gebastelt.

Auch mit Legobauen kann sich das RabĂŒffelchen stundenlang beschĂ€ftigen. Aber auch wenn das Bauprojekt beendet ist, bespielt sie die Ergebnisse mit ihren Freunden regelmĂ€ĂŸig. Auch mit Polly Pocket und Barbies spielt sie weiterhin. In letzter Zeit spielt sie mit ihren Freunden aber auch oft Detektiv, wobei sie verschiedene FĂ€lle lösen mĂŒssen.

Sie liebt es auch weiterhin zu tanzen. Jede Woche freut sie sich daher sehr auf ihre Ballettstunde. Zudem ĂŒberlegt sie sich mit ihrer Freundin Choreografien zu verschiedenen Liedern, die sie dann im Wohnzimmer performen. Auch im Chor singt sie weiterhin gerne, beschwert sich allerdings darĂŒber, dass sie zu wenige Solis bekommt. Ab Sommer ist sie aber in der Musikklasse und kann vielleicht im Schulchor noch das ein oder andere Solo abstauben. Sie ist auch immer noch eine super Schwimmerin und schwimmt allen davon.

Das RabĂŒffelchen ist einfach ein Goldschatz! Wir sind jeden einzelnen Tag so stolz auf das RabĂŒffelchen und lieben sie bis zum Mond und zurĂŒck.

Die kleine Rakete ist 4

Vor zwei Wochen ist die kleine Rakete vier Jahre alt geworden! Oma und Opa haben es in ihrer Karte zum Geburtstag schön formuliert: „Du kamst wie eine Rakete (nach 1,5 Stunden war er da) und bist so schnell wie eine Rakete unterwegs“. Von Oma und Opa und der Tante gab es passend dazu nun auch das gewĂŒnschte Skateboard zum Geburtstag. Sein Fuhrpark hat sich also vergrĂ¶ĂŸert und jetzt heißt es ĂŒben, ĂŒben, ĂŒben, denn sein Ziel ist klar: „Ich möchte da auf den Rampen (im Skaterpark) fahren.“

An seinem Geburtstag und am ganzen Geburtstagswochenende war wieder phantastisches Wetter, sodass wir den gewĂŒnschten Dino-Geburtstag mit Dino-Schnitzeljagt, Picknick auf dem Spielplatz und Abendessen im Garten komplett draußen verbringen konnten. Da er ja letztes Jahr wegen Corona nicht feiern konnte und dies somit sein erster richtiger Kindergeburtstag war, durfte er dieses Jahr auch ein paar Kinder mehr einladen. Abends ist er dann ganz beseelt eingeschlafen und meinte: „Ich möchte immer Geburtstag haben und Geschenke bekommen“.

Die Entwicklung von Raketi

Die kleine Rakete ist ein Riese! Er ist fast genau so groß wie seine große Schwester (die 2,5 Jahre Ă€lter ist). Ich wurde schon oft gefragt, wann er denn in die Schule kommt. Wenn ich dann sage, dass das noch 2,5 Jahre dauert, sind alle immer ganz erstaunt.

Er hat einen enormen Wortschatz und drĂŒckt sich sehr gewĂ€hlt aus. Anstatt des ĂŒblichen „Mama guck mich mal an“ sagt er z.B. immer „Mama schau mich einmal an“. Er sagt SĂ€tze wie: „Wenn man das so machen wĂŒrde, dann wĂ€re doch das Problem gelöst“, „Mama, ich habe eine Idee, wir könnten das doch so machen, das wĂ€re phantastisch!“ oder „Das ist ja wohl ein Scherz, das meinst du doch nicht so“. Manchmal benutzt er auch Wörter, wo man sich fragt, wo er die schon wieder aufgeschnappt hat. Wahrscheinlich aus irgendeinem Buch („GrĂŒffelo“ und „Onkel Tobi“ kann er auch auswendig „vorlesen“) oder einem Hörspiel, denn Hörspiele hört er mit der Schwester tĂ€glich.

Zu meinem Leidwesen hat der Papa ihm ein paar Spiele auf der Switch gezeigt und nun will er in der Medienzeit immer “zocken“. Man muss dazu sagen, dass er das wirklich gut kann. Immerhin trainiert das ja auch die Hand-Augen-Koordination😜. Am liebsten ist er aber immer noch draußen. Er geht gerne “spazieren“ mit einem seiner Fahrzeuge oder mit Omas und Opas Hund Piet, er klettert auf dem Spielplatz, hĂŒpft auf dem Trampolin oder geht leidenschaftlich gerne mit Opa “Steine werfen“ am Rhein. Er guckt sich auch gerne die Pferde auf der Weide an und freut sich, wenn er bei seinem Freund auf einem Pferd reiten darf.

Die kleine Rakete kennt sein Geburtsdatum, er weiß, wo er wohnt und hat mittlerweile auch meinen Handycode raus, sodass er sich oft alleine “was zum Hören“ anmacht.

Die Vorlieben der kleinen Rakete

Die im letzten Bericht erwĂ€hnte Vorliebe fĂŒr Dinos, insbesondere den T-Rex ist geblieben. Neu hinzugekommen ist eine Tigerliebe. Er hat eine Tigermutter und ein Tigerbaby von Schleich mit denen er spielt und die immer von A nach B getragen werden und leider auch fast jeden Tag gesucht werden mĂŒssen. Passend zu seinen Vorlieben guckt er immer wieder den „Dino-Check“ mit Checker Tobi und die Folge mit den Tigern von “Anna und die wilden Tiere“. Auch hat er zum Geburtstag einige Figuren von Schleich-Eldrador bekommen, mit denen er oft spielt und sich schon kleine Geschichten ĂŒberlegt.

Im Herbsturlaub hat Raketi auch das Wasser fĂŒr sich entdeckt. Baden mochte er ja immer schon, aber planschen in grĂ¶ĂŸeren GewĂ€ssern hat ihm nie gefallen. Vielleicht war es ihm auch einfach immer zu kalt, denn in den Pool ist er im Sommer auch fast nie gegangen. Im Urlaub hatten wir nun den großen Hotelpool meist fĂŒr uns und man konnte die kleine Rakete fast gar nicht mehr aus dem Wasser bekommen. TĂ€glich hat er gefragt: „Gehen wir heute noch in den Pool?“. Er hat sich mit seinen SchwimmflĂŒgelchen wie ein Hund durch den Pool bewegt und meinte: „Ich kann schon richtig gut schwimmen“. Zum Sommer habe ich ihn nun zum Schwimmkurs angemeldet. Mal sehen, wie das wird.

Raketi geht auch gerne zum Turnen und möchte bald gerne Basketball spielen wie der Onkel. Er setzt sich gerne an das Schlagzeug im Keller und trommelt auch wild mit beiden Sticks rum. Gitarre möchte er auch spĂ€ter lernen, bis dahin macht er weiter Luftgitarren-VorfĂŒhrungen oder klimpert auf Omas FlĂŒgel rum.

Er isst eigentlich alles außer Rote Beete und rohe Tomaten (Tomatensoße findet er aber super). Nach wie vor hat er eine Vorliebe fĂŒr Eis, Milchreis, Pfannekuchen, RĂŒhrei, Spinat und Nudeln. Essenstechnisch ist er wirklich total pflegeleicht, aber er isst und ist am liebsten zu Hause oder bei Oma und Opa. Die kleine Rakete ist mittlerweile auch gerne bei seinen Freunden oder mit uns unterwegs, freut sich aber dann auch immer wieder auf Zuhause. So sagt er auch immer “Es ist schon dunkel. Wann fahren wir wieder nach Hause?“.

Raketi und RabĂŒffelchen

Die kleine Rakete kann nicht ohne das RabĂŒffelchen. Wenn das RabĂŒffelchen bei einer Freundin ist, fragt er direkt „Wann kommt meine Schwester denn endlich wieder?“. Sie ist sein großes Vorbild, er macht ihr vieles nach und ihre Meinung ist ihm wichtig. Wenn er etwas entdeckt oder etwas Neues kann, wird es zuerst dem RabĂŒffelchen vorgestellt.

TrĂ€gt das RabĂŒffelchen Nagellack auf den NĂ€geln oder hat einen Zopf, möchte er das auch. Wenn ihn dann Kinder fragen: „Warum hast du pinken Nagellack auf den Fingern?“ oder „Warum hast du einen Zopf?“ sagt er ganz selbstbewusst: „Weil das cool ist!“.

Ja, die kleine Rakete ist einfach ein richtig cooler Typ! Er ist ein fröhliches Kind, das fast immer gut gelaunt ist, er ist empathisch, fragt, wie es einem geht und wie der Tag war und er ist immer noch total kuschelbedĂŒrftig und fordert seine Kuscheleinheiten auch ein. Die kleine Rakete ist auch höflich, sagt immer „bitte“ und bedankt sich sogar bei der Friseurin dafĂŒr, dass sie ihm die Haare geschnitten hat.

Wir sind alle ganz froh, dass wir ihn haben.

Bleib‘ so wie du bist kleine Rakete!