Die drei Ahhhs des Monats März

Kirsten

  • Familienzeit: Geburtstag meines Patenkinds und Besuch bei meinen Eltern im Sauerland.
  • Balkon fit machen. Neuer Sichtschutz aus Schilfrohr und Matschkisten fürs Kind.
Part I: Matschkiste
  • Positv denken. Ich habe mir vorgenommen jeden Tag drei Dinge aufzuschreiben, die mir Freude gemacht haben und für die ich dankbar bin.

Sonja

  • Nachgeholtes Hochzeitstagsdate mit einem 3-Gänge-do-it-yourself-Menü. Das war sehr köstlich und eine wirklich schöne Idee in Coronazeiten.
  • Die Kinder und ich waren Anfang März beim Friseur, jetzt haben wir endlich wieder vernünftige Frisuren.
  • Die erste längere Fahrradtour bei der das Rabüffelchen selbst gefahren ist und nur der Sohni im Anhänger saß.

Judith

  • Systematisch ans Zeichnen rangegangen – Tutorials geschaut, Bücher gelesen. Ich bin so gespannt, wohin das führt.
  • Das Lauftraining läuft (sorry) ganz gut – mit dem ersten T-Shirt-Lauf des Jahres ist es natürlich gleich doppelt so schön!
  • Der März ist auch gleich der erste Monat in dem ich wieder konsequent Essenspläne erstellt und befolgt habe. Im Moment sieht alles danach aus, als könnte ich meine Routinen zurück gewinnen.

Alte Sorten – Ewald Arenz

Wie das Buch zu mir kam

Ungefragt und unverhofft in die Hand gedrückt bekommen. Meine liebe Wanderfreundin hat mir das Buch von Ewald Arenz zu unserem letzten Ausflug im Februar mitgebracht. Das wird dir gefallen. Dass ich euch schon wenige Wochen später dazu einen Blogbeitrag schreibe, gibt euch schon einen Hinweis dass ich es verschlungen habe.

Worum gehts?

Sally und Liss.

Sally ist ausgerissen und läuft weg von ihrem Leben, ihren Eltern, dem bevorstehenden Abitur. Liss bewohnt allein eine großen Bauernhof und lebt im Hier und Jetzt. Ihre Vergangenheit hat sie weggesperrt. Die beiden begegnen sich zufällig im Weinberg. Liss bittet Sally ihr zu helfen, als sich ihr Anhänger festgefahren hat. Sie bietet ihr an auf ihrem Hof zu übernachten.

Aus ein paar Nächten werden Wochen und Sally ist fasziniert davon, dass Liss sie sein lässt wie sie ist. Nicht hinterfragt woher sie kommt, wie sie aussieht und was sie gerade denkt. Beide Frauen arbeiten Hand in Hand, als ob sie nie etwas anderes getan hätten. Sally ist verwundert darüber, dass Liss nichts von sich erzählt.

Sie kommen sich näher und fühlen sich verbunden. Sally löst in Liss eine Krise aus und Liss Vergangenheit drängt sich vor, sodass sie nicht weiter schweigen kann.

Was mir gut gefallen hat

Von der ersten Seite an haben mir die Sätze gefallen. Die Bildsprache, die die Gefühle von Liss und Sally auf den Punkt treffen. Wie unterschiedlich beide Frauen ihre Umgebung erleben, spiegelt ihre Seele wieder.

Sommerwasser vs. Scheißlandschaft

Seite 1-2

Mir hat der Gedanke sehr gefallen, dass sich die beiden Frauen vorallem durch das Schweigen und Beobachten kennenlernen.

Das Buch hat mich bewegt, glücklich gemacht und gerührt.

Auf einmal war es, als ob das Einatmen wehtäte – vor dieser kleinen plötzlichen Freude darüber, dass sie wieder etwas spüren konnte.

Seite 240

Was ihr sonst noch wissen müsst

erschienen im DuMont Buchverlag 2019
ISBN: 978-3-8321-6530-7
256 Seiten
Leseprobe

USA-Roadtrip Teil 12 – Zurück in San Francisco

Wir hatten uns im Vorfeld dazu entschieden, unsere Reise noch um einen Tag zu verlängern. Eigentlich wäre es von Monterey direkt zum Flughafen gegangen. Wir wollten einen krönenden Abschluss in San Francisco haben und zudem ist es deutlich entspannter, wenn man eine bekannte „kurze“ Strecke zum Flughafen zurücklegen muss.

Im ersten Beitrag über San Francisco habt ihr schon ein wenig von diesem „letzten Tag“ erfahren. Wir sind früh in Monterey aufgebrochen, damit Sonja noch möglichst viel von San Francisco sehen konnte. Für den Fall, dass ihr auch mal mit Zeitdruck in San Francisco unterwegs sein solltet, hier unsere Stops: 

  1. Golden Gate Bridge – diesmal nicht von Crissy Field aus, sondern direkt vom südlichen Ende der Brücke aus. 
  2. Painted Laidies – die liegen einfach günstig und die Parkplatzsituation macht es zu einem schnellen Ziel. 
  3. Fishermans Wharf und Pier 39 – Souvenirs kaufen und Seelöwen beobachten. Am Cable Car war diesmal die Schlange leider unfassbar lang, so dass Sonja schweren Herzens darauf verzichten musste. 
  4. Coit Tower + Greenwich Steps – diesmal haben wir oben geparkt und sind die Treppen runter gegangen. Ein Armutszeugnis für unsere Fitness, aber auch beim zweiten Mal beeindruckend schön.