USA – Roadtrip Teil 3 – mehr Pech kann man nicht haben

Cliffhanger mag ich gar nicht, also spanne ich euch nicht lange auf die Folter und erzähle euch heute, wie unsere Reise ihren Tiefpunkt erreichte.

Wir ließen San Francisco hinter uns und folgen dem Highway 101 Richtung Süden. Nach unserem Einkauf im Walmart hatte ich mich zum ersten Mal hinters Steuer gesetzt und war, als die erste Aufregung hinter diesem fremden Lenkrad verflogen war, begeistert vom Autofahren in den USA. Alles so schön langsam und rücksichtsvoll – genau meine Art des Fahrens. Wir kamen durch die kleine Stadt Gilroy und wechselten dort auf die 152 Richtung Osten. Kalifornien zeigt sich hier von seiner ländlichen Seite: endlose Felder, endlose Straßen, kleine Dörfer und immer wieder spektakuläre Ausblicke.

So war das nicht geplant II

Östlich vom San Luis Reservoir traf es uns dann: das Auto machte „komische Geräusche“. Ein rythmisches „Flapp, Flapp, Flapp“ verhieß nichts Gutes. So war es dann auch: vom linken hinteren Reifen hatte sich ein großes Stück Gummi gelöst, das immer wieder von unten gegen den Wagen schlug. Es war bereits Nachmittag und wir hatten bis Oakhurst noch ca. 100 Meilen vor uns – das sollte doch selbst mit Reifenwechsel kein Problem sein. Dachten wir.

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USA-Roadtrip Teil 2 – San Francisco

Vorweg: Werbung ohne Auftrag. Wir haben alles selbst gebucht und gekauft, wollen euch aber an unserer Erfahrung rund um diese Reise teilhaben lassen – vielleicht ist das ein oder andere Produkt / Hotel ja auch etwas für eure Bedürfnisse. 

Mir (Judith) war San Francisco bereits vorher als „das Highlight“ einer Kalifornienreise angekündigt worden und das unterschreibe ich sofort: San Francisco ist eine wunderschöne Stadt und tatsächlich die „europäischste“ auf unserer Route. Plant hier unbedingt ein paar Tage ein, denn es gibt viel zu sehen.

Wenn wir schon bei Tipps sind, hier gleich der zweite: wenn ihr im Mai unterwegs seid, packt euch auf jeden Fall genug „Zwiebellagen“ ins Handgepäck. Unsere Koffer sind leider zunächst in Köln geblieben, so dass wir den ersten Tag mit unserer Reisekleidung überstehen mussten, die war zwar auf die Klimaanlage im Flugzeug abgestimmt, reichte aber kaum für den Seewind in der Stadt.

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Die drei Ahhhs des Monats Januar

Kirsten

  • Die Wohnung auf den Kopf stellen und ausmisten. Motiviert hat mich die Serie Tidying up auf Netflix. Fertig bin ich noch lange nicht. Es ist aber ein tolles Gefühl mehr Luft zu haben und einfacher an Sachen ran zu kommen. Jetzt bleibt es noch die ausgemistete Kleidung bei der nächsten Kleidertauschparty zu verteilen und dann kann der nächste Schrank ausgeräumt werden ;).
  • IAMX Konzert zusammen mit Judith und meinem Mann in der Kantine in Köln. Es war einfach genial! Von alten bis hin zu neuen Liedern, alles war dabei.
  • Unser erstes Sterneessen im Ox & Klee in toller Gesellschaft von Cousine und Schwester mit Anhang. Der Chefstable war frei, sodass wir das ganze Menü über freien Blick in die Küche hatten und später sogar die ein oder andere Frage an das Küchenteam stellen konnten. Eine Investition, die man nicht jeden Tag tätigt, aber ihr Geld wert! Besonders begeistert war ich vom Experience Taste Einstieg, bei dem man sich auf die 5 Geschmacksrichtung (bitter, süß, salzig, sauer, umami) einstellen konnte.

Judith:

  • IAMX-Konzert! Wie auch für Kirsten, gehört das definitiv zu meinen Januar-Highlights. Zum ersten Mal seit einer ganzen Weile wieder ein Konzert und noch dazu mein erstes „elektronisches“. Toll – immer wieder gerne.
  • Wir kochen wieder im Büro! Seit Kurzem ist der Herd wieder angeschlossen und es hat sich direkt wieder eine kleine Gruppe gefunden, die frisch kocht.
  • Nach langem Überlegen sind nun doch Noise-Cancelling-Kopfhörer bei mir eingezogen. Die erste Bahnfahrt damit steht noch aus, aber ich verspreche mir sehr viel – kürzlich war ich z.B. so genervt, dass ich spontan den erste Klasse Aufschlag löste, um meine Ruhe zu haben…

Sonja:

  • Ein Besuch im Klimahaus in Bremerhaven – ein tolles Erlebnis für groß und klein!
  • Schneemannbauen mit den Kindern bei uns im Garten. Leider hat der Schneemann nicht lange überlebt, aber die Kinder waren begeistert.
  • Zum ersten Mal mit den Lieblingskolleginnen bei „Frau Höpker bittet zum Gesang“! Das gemeinsame Trällern hat so viel Spaß gemacht, dass es bestimmt nicht das letzte Mal gewesen ist.