Der Medicus von Noah Gordon

Endlich gelesen!
Es ist ein Buch, was man lesen muss, wenn man Reisen in eine andere Zeit mag. Sonst stehe ich ja eher auf Welten, die es nicht gibt, aber diese Geschichte im 11. Jahrhundert hat mich gepackt.

Fernab der Trilogien, die für Fantasyautoren scheinbar ein MUSS zu sein scheinen, mal ein Buch, was nach seinen (in meiner Ausgabe aus dem Knaur Verlag) 627 Seiten einfach zu Ende ist.
Naja, die Nachfolgeromane „Der Schamane“ und „Die Erben des Medicus“ gehören auch irgendwie dazu, nur nicht im klassischen Sinne einer Trilogie wie ich sie sonst lese.

Es geht um Rob Cole, der in den ersten Seiten des Buches seine gesamte Familie verliert und allein (als Ältester der Familie) seinen Weg finden muss und zu aller erst auf einen Baderchirurgen trifft, der seinen Lebenstraum bestimmen wird – beim großen Arzt Ibn Sina in der Madrassa in Isfahan zu lernen.
Die Entfernung und seine Religion hindern ihn nicht daran, dies auch wirklich zu erreichen.
Ein wundervolles Buch, das an keiner Stelle zu kurz oder zu lang ist, sondern einen rundum zufrieden die letzte Seite schließen lässt.

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