Alte Sorten – Ewald Arenz

Wie das Buch zu mir kam

Ungefragt und unverhofft in die Hand gedrückt bekommen. Meine liebe Wanderfreundin hat mir das Buch von Ewald Arenz zu unserem letzten Ausflug im Februar mitgebracht. Das wird dir gefallen. Dass ich euch schon wenige Wochen später dazu einen Blogbeitrag schreibe, gibt euch schon einen Hinweis dass ich es verschlungen habe.

Worum gehts?

Sally und Liss.

Sally ist ausgerissen und läuft weg von ihrem Leben, ihren Eltern, dem bevorstehenden Abitur. Liss bewohnt allein eine großen Bauernhof und lebt im Hier und Jetzt. Ihre Vergangenheit hat sie weggesperrt. Die beiden begegnen sich zufällig im Weinberg. Liss bittet Sally ihr zu helfen, als sich ihr Anhänger festgefahren hat. Sie bietet ihr an auf ihrem Hof zu übernachten.

Aus ein paar Nächten werden Wochen und Sally ist fasziniert davon, dass Liss sie sein lässt wie sie ist. Nicht hinterfragt woher sie kommt, wie sie aussieht und was sie gerade denkt. Beide Frauen arbeiten Hand in Hand, als ob sie nie etwas anderes getan hätten. Sally ist verwundert darüber, dass Liss nichts von sich erzählt.

Sie kommen sich näher und fühlen sich verbunden. Sally löst in Liss eine Krise aus und Liss Vergangenheit drängt sich vor, sodass sie nicht weiter schweigen kann.

Was mir gut gefallen hat

Von der ersten Seite an haben mir die Sätze gefallen. Die Bildsprache, die die Gefühle von Liss und Sally auf den Punkt treffen. Wie unterschiedlich beide Frauen ihre Umgebung erleben, spiegelt ihre Seele wieder.

Sommerwasser vs. Scheißlandschaft

Seite 1-2

Mir hat der Gedanke sehr gefallen, dass sich die beiden Frauen vorallem durch das Schweigen und Beobachten kennenlernen.

Das Buch hat mich bewegt, glücklich gemacht und gerührt.

Auf einmal war es, als ob das Einatmen wehtäte – vor dieser kleinen plötzlichen Freude darüber, dass sie wieder etwas spüren konnte.

Seite 240

Was ihr sonst noch wissen müsst

erschienen im DuMont Buchverlag 2019
ISBN: 978-3-8321-6530-7
256 Seiten
Leseprobe

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