Salate sind immer eine gute Wahl, wenn man eine schnelle und frische Mahlzeit haben möchte. Mit unterschiedlichen Toppings hat man unbegrenzte Möglichkeiten. Eine meiner liebsten Kombinationen sind „dunkle“ Salatsorten mit Kräuterseitling.
Gefühlt ist der Kräuterseitling noch nicht auf vielen Speiseplänen angekommen – mit diesem Rezept könnt ihr das ändern.
Zunächst den Rettich in Scheiben reiben – auf dem Foto sind die Scheiben sehr dünn, ich habe das Rezept aber auch schon mit ca. 3mm dicken Scheiben gemacht. Anschließend den Rettich salzen und 20-30 Minuten ziehen lassen. Das Wasser, das sich in der Schüssel sammelt, könnt ihr abgießen.
Öl, Essig und Honig vermengen und über die Rettichscheiben geben. Anschließend mit Sesam und Kresse bestreuen und vermengen.
Schon habt ihr einen erfrischenden Rettichsalat. Eignet sich aufgrund des Sesams und des Reisessigs besonders gut zur asiatisch angehauchten Menüs und sticht definitiv am Salatbuffet heraus.
Mögt ihr Rettich? Verarbeitet ihr ihn regelmäßig? Ich habe das Gefühl, dass es ein unterschätztes Gemüse ist.
Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: ich mag schnelle Gerichte. Besonders unter der Woche, wenn der Alltag meine Mahlzeitenplanungen attackiert oder generell wenig Zeit bleibt. Die Blätterteigtaschen aus diesem Gericht fallen in die Kategorien „Super schnell“ und „Super einfach“. Sie erfordern einzig ein wenig Planung, da man Blätterteig natürlich schlecht bevorraten kann.
Blätterteigtaschen
Zutaten
Zwei Blätterteigböden aus dem Kühlregal
200g Champignons
Eine kleine Zwiebel
Speck (nach Belieben)
100g Räucherlachs
Ei
Pfeffer, Kräuter der Provence
Zubereitung
Speck in einer Pfanne auslassen oder Öl in einer Pfanne erhitzen – je nachdem, ob ihr Speck verwenden möchtet oder nicht. Währenddessen die Champignons in Scheiben schneiden und Zwiebel fein würfeln. Zwiebeln im Fett glasig dünsten, Champignons hinzufügen, kräftig mit Kräuter der Provence würzen und braten, bis die Champignons zusammenfallen. Anschließend pfeffern. Wenn ich keinen Speck verwende, salze ich die Pilzmasse auch leicht, wenn Speck im Spiel ist, verzichte ich darauf.
Den Blätterteig ausbreiten und in Vierecke schneiden. Meine haben normalerweise ca. 15cm Seitenlänge und ähneln dadurch am Ende einem Teilchen. Kleiner eignen sich die Blätterteigtaschen auch hervorragend als Fingerfood.
Auf die Vierecke mittig etwas von der Pilzmasse oder vom Lachs geben, diagonal zusammenfalten und die offenen Seiten mit einer Gabel zusammendrücken. Die vorbereiteten Taschen mit Eigelb einstreichen und das ganze bei 160 Grad für 15 Minuten in den Ofen schieben.
Dazu schmeckt: Meerrettich-Creme.
Blätterteigtaschen-Varianten
Blätterteigtaschen lassen sich nahezu beliebig füllen. Denkbar wären auch andere Pilzsorten, Kürbis oder Spinat und Fetakäse. Mit einem schnellen Apfelmus werden sie zudem ruckzuck zu einem süßen Snack.
Habt ihr Blätterteigtaschen in eurem persönlichen Kochbuch? Womit füllt ihr sie am liebsten?
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