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Der schnellste Käsekuchen der Welt

In unserem Büro sind wir leidenschaftliche Käsekuchenfans – ob vom Bäcker um die Ecke oder selbst gemacht – ich kann gar nicht sagen, wie viele Käsekuchen wir über das Jahr verteilt verspeisen. Neben dem New York Cheesecake, den ich hier schon einmal vorgestellt habe, hat sich auch eine sehr schnelle Variante bewährt: Der schnellste Käsekuchen der Welt!

Käsekuchen im Glas

Zutaten:

  • 75g Vollkornbutterkekse
  • 1 EL brauner Zucker
  • 30g Butter
  • Zimt nach Belieben
  • Salz
  • 170g Magerquark
  • 70g Frischkäse
  • 2 Packungen Vanillezucker
  • Konfitüre nach Wahl

 

Zunächst zerkleinert man die Butterkekse – ich verarbeite sie praktisch zu Keksmehl, aber auch gröbere Varianten sind denkbar, ganz nach euren Vorlieben. Zucker, Zimt und eine Prise Salz vermischen, die Butter schmelzen und mit der Keksmasse vermengen. Dies bildet den Boden für das Dessert und kann schon in die Gläser gefüllt werden.

Für die Käsemasse Quark und Frischkäse vermengen, mit dem Vanillezucker verfeinern und auf die Keksmasse geben.

Die Konfitüre wird anschließend auf die Creme aufgetragen und gibt dem ganzen Dessert eine angenehm fruchtige Note.

Natürlich ist es kein „richtiger Käsekuchen“, aber es ist schnell zubereitet, macht im Glas einiges her und ist echt superköstlich!

Probiert es aus!

 

Jahresrückblick – geklaut bei Maja

Da ist er nun: der erste Bloggeburtstag! Wir haben dafür noch keine schönen Traditionen entwickelt, aber was bietet sich hier besser an, als ein kleiner Blogger-Jahresrückblick?

Entdeckt habe ich den Fragebogen bei der wundervollen Maja und habe ihn gleich mal für uns adaptiert.

2016 war mit einem Wort?

Sonja: ereignisreich
Kirsten: überraschend
Judith: anstrengend

Schöne Erlebnisse?

Sonja: Viele, die mit dem Babymädchen zu tun haben, u.a. der 1. Geburtstag, die ersten Worte (Mama), die ersten Schritte…; Urlaub auf Mallorca, Urlaub am Gardasee, Mädelstrip nach Rom inklusive dem 1. Glas Wein nach 1,5 Jahren, Urlaub mit Freunden in Bamberg; die Hochzeit von Freunden; Geburtstagsfeierei meiner Schnapszahl …
Kirsten: entspannt in der Sauna zum Jahresbeginn eine Auszeit und als Dankeschön für den Trauzeuginnenjob, turbulente Zeiten im Job, Roadtrip durch Portugal, gutes Essen, Natur in der Eifel, Paddeln auf der Schlei, Sonntagsentspannung und Jahresausklang in Bamberg, Geil geschafft 🙂
Judith: Das Highlight war eine lang ersehnte Unterschrift, aber das erste Mal 60 Minuten am Stück laufen und eine entspannte Zeit in Norddeutschland waren auch ganz gut.

Getränke des Jahres? 

Sonja: Kaffee! Als Mama einer kleinen Tochter und mit voller Stelle unverzichtbar. Goodbye Schlaf, hallo Kaffee 🙂
Kirsten: Moscow Mule
Judith: Smoothies! Von den letzten 365 Tagen habe ich an ca. 320 einen selbstgemachten Smoothie gefrühstückt und ich finde es großartig.

Essen des Jahres?

Sonja: Tapas
Kirsten: Tintenfisch
Judith: Süßkartoffel

Bücher des Jahres?

Sonja: „Sieben Minuten nach Mitternacht“
Kirsten: „Altes Land“ von Dörte Hansen, weil es mich berührt hat und „Der böse Ort“ von Ben Aaronovitch, weil es so skuril und lustig ist
Judith: „Die Straße“

Filme des Jahres?

Sonja: Burnt, The Revenant, Spotlight, Inside Out, Race, Sicario
Kirsten: Boa keine Ahnung 😉
Judith: Ich habe diesmal nicht viele aktuelle Filme gesehen und von denen, die ich geguckt habe, würde ich keinen als „Film des Jahres“ bezeichnen. Bei Filmen, die ich in diesem Jahr zum ersten Mal gesehen habe, ist es leichter: Spotlight.

TV-Serien des Jahres?

Sonja: Friends (passt in jeder Lebenslage), Stranger Things, Fargo, Westworld, Better Call Saul, Mr. Robot, The Night Of
Kirsten: Stranger Things
Judith: Im letzten Jahr gestartet: Sense8 – im letzten Jahr für mich entdeckt: How to get away with murder (und ja, Stranger Things habe ich im Dezember auch gesehen und finde es auch großartig!)

Song des Jahres?

Sonja: Laut last.fm Steve Mason – Alive / Ghost BC – From the pinnacle to the pit / Die Biene Maja – Ich hab‘ nen Freund (mit meiner Tochter)
Kirsten: The Decemberists – Make you better / Monnspell – Opium (passend zum Plattenjubiläum) / Eisfabrik – Walking towards the sun
Judith: Laut last.fm:  1) 16 Horsepower – Sinnerman 2) IAMX – I come with knives 3) Maxence Cyrin – Where is my mind

Album des Jahres?

Sonja: „The Getaway“ von den Red Hot Chili Peppers
Kirsten: ASP – Verfallen Folge 2: Fassaden
Judith: Ich habe keins von vorne bis hinten rauf und runter gehört…

Games des Jahres?

Sonja: My free farm 2 auf dem Handy 😛
Kirsten: Quelf
Judith: Tomb Raider  (2013) habe ich auf 100% gespielt. Sonst: Two Dots!

Vorherrschendes Gefühl für 2017

Sonja: Vorfreude auf das, was das neue Jahr an Überraschungen bereit hält.
Kirsten: Erleichterung
Judith: Aufbruchstimmung

Cormac McCarthy – Die Straße

Heute habe ich ein ganz besonderes Schmankerl für euch! „Die Straße“ von Cormac McCarthy ist tatsächlich eins der besten Bücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe! Ich habe es in der Originalversion verschlungen und mir wurde schmerzlich bewusst, wie viele Vokabeln für Einöde meinem Wortschatz fehlen. Das klingt jetzt natürlich ziemlich schrecklich, doch ganz im Gegenteil: „Die Straße“ ist fesselnd und sehr stimmungsvoll und – das sei vorweg genommen – absolut lesenswert!

mccarthy-die-strasse

Was euch erwartet

Ein Mann, ein Kind, eine zerstörte Welt und eine vage Hoffnung.

Eine große Katastrophe hat beinahe alles Leben auf der Welt ausgelöscht – alle Pflanzen sind verbrannt, Asche so weit das Auge reicht, Kälte, Hunger und Angst sind allgegenwärtig. Ein Vater und sein Sohn sind auf dem Weg zur Küste, in der  Hoffnung, dass dort ein anderes Leben möglich ist. Alle ihre Besitztümer transportieren sie in einem Einkaufswagen und jeder andere Mensch ist eine potenzielle Bedrohung. Für den Fall, dass es gar nicht mehr weiter geht, sind da noch zwei Schuss im Revolver…

Viel mehr ist es nicht  – und das ist gut so!

Warum dieses Buch großartig ist

Ich habe bisher selten Texte gelesen, die eine so intensive Stimmung erzeugen. Man riecht die Asche, spürt die Angst der Protagonisten und empfindet Glück und Erleichterung, wenn die beiden irgendwo noch eine Konservendose auftreiben. Dazu trägt sicherlich die Sprache bei, aber auch die Konzentration der Erzählung auf das „Hier und Jetzt“. Die Ursachen für die Katastrophe sind völlig irrelevant; der Leser erfährt nicht viel über das Leben davor: all die Dinge, die in unserem Leben „wichtig“ sind, spielen keine Rolle mehr. Im Gegensatz zu vielen anderen Genrewerken sehen wir hier auch keine neue Gesellschaft, sondern zwei Menschen, die sich außerhalb menschlicher Gruppen bewegen – ich habe bisher nichts vergleichbares gelesen und allein das macht es für mich so toll.

Verfilmt wurde das ganze ja auch…

Cormac McCarthy dürfte dem ein oder anderen ein Begriff sein, da er auch „No Country for old men“ geschrieben hat. Dies ist nicht der einzige Roman von ihm, der verfilmt wurde; auch zu „The Road“ gibt es eine Hollywoodverfilmung mit Viggo Mortsenen als „Vater“.

Ich habe den Film auf Amazon gesehen und kann ihn euch wärmstens empfehlen. Die Verfilmung schafft es, die beklemmende Stimmung gut einzufangen, auch wenn die Weite und die Beschwerlichkeit der Reise durch die längere Erzählzeit des Buches besser dargestellt werden.

Solltet ihr dieses Buch lesen?

Ich habe es ja schon vorweggenommen: unbedingt! Natürlich nur denjenigen unter euch, die postapokalyptische Szenarien mögen und in Romanen weder Non-Stop-Action noch „heile Welt“ brauchen.  Wenn euch meine Schwärmerei nur ein kleines bisschen neugierig gemacht hat, könnt ihr beherzt zugreifen.

Was ihr sonst noch wissen müsst…

Übersetzt von: Nikolaus Stingl
Originaltitel: The Road
ISBN: 978-3-499-24600-5
Verlag: rororo
Erschienen: 02.06.2008

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