Sonja: 3 Hochzeiten; viele Familienausflüge, u.a. 1. Mal Phantasialand mit den Kindern, Mama-Schwester-Dates, Urlaub in Kroatien und am Gardasee Kirsten: Geburt unseres kleinen Nikolai, Familienzeit in Heim und Garten, Urlaub am Kaiserstuhl und in Norddeich Judith: Zu Halloween einen Kürbis geschenkt bekommen. 😉
Getränke des Jahres?
Sonja: Le Roi des Cocktails Kirsten: selbstgepresster Orangensaft Judith: Negroni
Sonja: Allegro Pastell, Unorthodox; mit den Kindern die „Willow“-Reihe Kirsten: Benjamin Myers – Offene See, Eine Frage der Chemie – Bonnie Garmus, aus dem Fantasybereich: Magie & Milchschaum – Travis Baldree Judith: Dana Grigorcea – Die nicht sterben.
Filme des Jahres?
Sonja: Everything Everywhere All at Once, The Menu, Oppenheimer, The Drop (gesehen, nachdem ich endlich im Sommer das Buch gelesen habe) , A Good Person, Wonka Kirsten: NYAD Judith: Der Pate (tatsächlich zum ersten Mal gesehen)
TV-Serien des Jahres?
Sonja: The Bear, Ted Lasso (Staffel 3), Beef, Clarkson‘s Farm, The Watcher, White Lotus, Line of Duty (Staffel 6) Kirsten: Heartstopper Judith: Babylon Berlin (noch einmal von vorne begonnen)
Songs des Jahres?
Sonja: No More Heroes Kirsten: Ich, der Teufel und du – ASP Judith: Limp Bizkit – Rollin‘ (Air Raid Vehicle). (last.fm – hier setzt sich die Laufplaylist noch durch)
Alben des Jahres?
Sonja: Hackney Diamonds Kirsten: Kochkraft durch KMA – Alle Kinder sind tot, The God Machine – Blind Guardian, Memento Mori – Depeche Mode Judith: Nine Inch Nails – The Downward Spiral (last.fm)
Games des Jahres?
Sonja: Rummikub, Krasse Kacke Kirsten: The Crew Judith: Battlefield 2042 (ja… ich halte lange an Sachen fest)
Podcast des Jahres? (Neu)
Sonja: Doppelrahmstufe, Zwei Seiten Kirsten:Könnt man mal wieder gucken Judith:Methodisch Inkorrekt.
Nachdem ich im September beim Nachtlauf „7 Meilen von Zons“ mitgelaufen bin, habe ich nach einer neuen Lauf-Herausforderung gesucht. Natürlich hätte ich mir einen 15-km-Trainingsplan machen können, aber darauf hatte ich in der kalten, dunklen Jahreszeit keine Lust (#Schönwetterläuferin). In meiner Sportuhr habe ich dann die Challenge gefunden, „laufe jeden Tag für 30 aufeinanderfolgende Tage 1 Meile bei einer einzelnen Aktivität“. Gesagt getan, denn so schwer kann das ja nicht sein. Immerhin entspricht eine Meile ja nur 1,6 Kilometern.
So einfach war es dann doch nicht, aber um es vorwegzunehmen: ich habe die Challenge gemeistert. Aber fangen wir am Anfang an. Am 13.10. bin ich super motiviert mit einem 5-km-Lauf gestartet. Auch am nächsten Tag liefen sich die angestrebten 3-km ganz gut. Den Rest der Woche bin ich allerdings nur 2 Kilometer gelaufen oder sogar nur eine Meile, denn irgendwas war immer. In den 30 Tagen lagen einfach super viele Termine, so dass ich oft erst spät abends laufen konnte und da bin ich natürlich nicht große Runden übers Feld gelaufen, sondern habe nur kurze Runden im beleuchteten Wohngebiet gedreht. Außerdem hat es oft geregnet und ich bin einfach eine Schönwetterläuferin. Vielleicht wäre es besser, wenn man die Challenge nicht in der dunklen Jahreszeit macht, dann ist es länger hell, nicht so kalt und man hat besseres Wetter. In der letzten Woche der Challenge war ich auch noch erkältet, so dass ich nicht nur sehr kurze Strecken gelaufen bin, sondern auch darauf geachtet habe, sehr langsam zu laufen.
In der Vergangenheit tat mir nach Läufen, trotz guter Dehnung vor und nach dem Lauf, oft meine linke Hüfte weh, davon war während der ganzen Challenge nichts zu merken. Nach der ersten Woche jeden Tag laufen fehlte mir allerdings (trotz teilweise sehr kurzen Läufen) ein Regenerationstag. Zudem habe ich schnell gemerkt, dass wenn die Challenge scheitert, es nicht am Laufen an sich liegt, sondern an der Tatsache, dass man sich immer umziehen und duschen muss und auch einfach die Zeit zum Laufen finden muss. Um mich selbst zu motivieren habe ich jeden Tag nach meinem Lauf auf Instagram ein Foto gepostet mit dem Hashtag „Streckenfoto“.
Insgesamt muss man natürlich sagen, dass es sich um keine sportliche Herausforderung gehandelt hat, denn oft bin ich ja wirklich nur eine Meile gelaufen. Vielmehr war es eine mentale Herausforderung, denn man musste sich jeden Tag aufraffen und loslaufen. Ich bin dennoch froh, dass ich die 30 Tage durchgezogen habe und heute mit einem kurzen 5-km-Lauf abschließen konnte. (Schade allerdings, dass es dafür nur einen mickrigen Punkt gab.) Nun suche ich nach einer neuen Challenge. Habt ihr Ideen?
Ich hänge mit dem Jahresbericht des kleinen Typen sehr hinterher! Bevor das Rabüffelchen aber nächsten Monat acht Jahre alt wird, kommt hier nun endlich das Update des kleinen Rennfahrers. 🙂
Der kleine Rennfahrer macht seinem Namen immer noch alle Ehre und ist weiterhin wie eine Rakete unterwegs. Auf dem Fahrrad saust er seiner Schwester oft davon, ist dabei allerdings zu unserem Leidwesen auch oft sehr wagemutig. Er kann super schnell rennen und gehen ist ein Fremdwort für ihn. Wie schon im letzen Jahresbericht erwähnt, hat er jetzt ein Skateboard und kann mittlerweile auch ganz gut damit fahren. Mit seinen fünf Jahren denkt er allerdings, dass er jetzt sofort Tricks und Stunts machen kann und versteht nicht, dass er erst einmal die Basics üben muss.
Was der kleine Rennfahrer liebt
Der kleine Bruder liebt seine große Schwester abgöttisch. Wie alle Geschwister streiten sie sich zwar fast täglich, wobei es meist um Nichtigkeiten geht (z.B. wer das Hörspiel aussuchen darf), aber nie, niemals möchte Raketi ohne seine Schwester sein. Wenn das Rabüffelchen woanders schläft oder bei einer Freundin ist, fragt der kleine Typ mit dem Rennfahrernamen fast minütlich, wo seine Schwester ist und wann sie denn endlich wieder kommt. Er kann und möchte einfach nicht ohne sie sein. Wenn wir mit dem Rabüffelchen schimpfen, schlägt er sich sofort auf ihre Seite und sagt: „Ihr dürft nicht mit meiner Schwester schimpfen, sonst seid ihr ganz doofe Eltern.“ Wenn er etwas Neues kann oder etwas neu hat, ist das Rabüffelchen immer die erste Person, der er es zeigen muss. Ihre Meinung ist ihm wichtig und ihr vertraut er alles an. Abends will er immer neben ihr schlafen (auch wenn sie sich dann über das Hörspiel streiten). Sie ist einfach die wichtigste Person in seinem Leben.
Raketi is(s)t am liebsten Zuhause. Auch im Urlaub fragt er: „Wann fahren wir wieder nach Hause?“. Als wir nach dem Urlaub nach Hause gekommen sind, war das erste, was er sagte: „Endlich sind wir wieder Zuhause!“. Oma und Mama mussten ihm dann erst einmal all seine Lieblingsgerichte kochen, denn im Urlaub hat er nicht besonders gut bzw. ausgewogen gegessen („Hier schmeckt einfach nichts so wie Zuhause.“). Wenn wir sagen, wir könnten ja da oder da hinfahren, sagt der kleine Rennfahrer: „Oder wir bleiben einfach zu Hause.“ Wenn wir spät abends unterwegs sind sagt er auch: „Wir müssen jetzt nach Hause, es ist schon dunkel.“ Er ist einfach richtig gerne Zuhause. Raketi geht zwar gerne in die Kita, aber kein Kind freut sich so sehr wie er, wenn es abgeholt wird. Er wirft sich mir praktisch in die Arme, lässt mich gar nicht mehr los und sagt: „ Mama, komm, wir fahren schnell nach Hause“.
Der Sohni hat immer noch eine Vorliebe für Dinosaurier. So waren wir mit ihm und seiner Schwester auch in der Jurassic World – Ausstellung in Köln, was er natürlich grandios fand. Entsprechend seiner Vorliebe für Dinosaurier möchte er später einmal Paläontologe werden. Er spielt oft mit seinen Dinos, hört Dino-Hörspiele und guckt am liebsten Filme mit Dinos. Er kann alle gängigen Dinos und auch sehr viele besondere Dinos mit Namen benennen, kennt ihre Besonderheiten und hat immer ein Spezialwissen parat.
Neben der Vorliebe für Dinosaurier hat er auch immer noch eine Vorliebe für Tiger. Auch über Tiger weiß er ungeheuer viel und kann immer eine Information wiedergeben, die man noch nicht weiß. Seit ein paar Monaten ist er auch zu einem Titanic-Experten geworden. Ich weiß gar nicht genau, wie das kam. Ich glaube, er hat ein Hörspiel über die Titanic gehört und will seit dem alles über die Titanic wissen.
Was es sonst noch über den kleinen Rennfahrer zu sagen gibt
Der kleine Rennfahrer hat einen enormen Wortschatz und die allerfeinste Sprache. Er benutzt Wörter, die man nicht von kleinen Kindern erwartet und es ist einfach eine Freude, ihm beim Erzählen zuzuhören. Er ist ein sehr empathisches Kind, dem sofort auffällt, wenn es jemandem nicht gut geht. Kürzlich hat das Rabüffelchen sich dolle weh getan und der Sohni ist nicht nur sofort losgelaufen, um ein Kühlpack zu holen und sie zu trösten, sondern musste einfach mitweinen. Raketi ist immer noch total kuschelbedürftig und fordert seine täglichen Kuscheleinheiten auch ein. Er verteilt Umarmungen und Küsse an seine liebsten Menschen. Dem Rabüffelchen ist das Kuschelbedürfnis ihres Bruders allerdings oft zu viel.
Der kleine Rennfahrer ist ein Riese. Er ist nur ein paar Zentimeter kleiner als seine große Schwester (die immerhin 2,5 Jahre älter ist). Er kann super klettern (hat allerdings ein bisschen Höhenangst) und hangeln und geht nun seit einer Weile zum Abenteuerturnen, was ihm großen Spaß macht. Dort kann er sich mit seinem Freund auspowern und bekommt Muskeln, wie er immer sagt :-). Wenn er älter ist, will er unbedingt Basketball spielen wie sein Onkel. Größentechnisch dürfte das auf jeden Fall sehr gut passen. Kürzlich konnte er auch ins Judo schnuppern, was ihm auch sehr gut gefallen hat. Vielleicht findet man ihn also demnächst auf der Judomatte.
Außerdem ist Raketi immer noch der allerbeste Puzzler. Puzzle mit 200 Teilen sind ein Kinderspiel für ihn. Er darf am Wochenende immer ein bisschen auf der Switch vom Papa spielen und auch das kann er schon viel, viel besser als ich es jemals können werde. Seine allerliebste Beschäftigung ist allerdings das Hören von Hörspielen. Das kann er wirklich stundenlang machen und dabei entspannen. Wenn ihm alles zu viel wird, macht er sich meistens ein Hörspiel an und zieht sich zurück. Auch liebt er es, wenn ich ihm vorlese. Jeden Abend vor dem Schlafengehen lese ich ihm noch etwas vor und manchmal bringt er mir oder der Schwester auch zwischendurch ein Buch mit der Bitte, ihm daraus vorzulesen.
Nächstes Jahr kommt Raketi nun schon in die Schule und ich bin gespannt, wo die Reise mit dem kleinen Glückskäfer noch hinführt.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.