Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: ich mag schnelle Gerichte. Besonders unter der Woche, wenn der Alltag meine Mahlzeitenplanungen attackiert oder generell wenig Zeit bleibt. Die Blätterteigtaschen aus diesem Gericht fallen in die Kategorien „Super schnell“ und „Super einfach“. Sie erfordern einzig ein wenig Planung, da man Blätterteig natürlich schlecht bevorraten kann.
Blätterteigtaschen
Zutaten
Zwei Blätterteigböden aus dem Kühlregal
200g Champignons
Eine kleine Zwiebel
Speck (nach Belieben)
100g Räucherlachs
Ei
Pfeffer, Kräuter der Provence
Zubereitung
Speck in einer Pfanne auslassen oder Öl in einer Pfanne erhitzen – je nachdem, ob ihr Speck verwenden möchtet oder nicht. Währenddessen die Champignons in Scheiben schneiden und Zwiebel fein würfeln. Zwiebeln im Fett glasig dünsten, Champignons hinzufügen, kräftig mit Kräuter der Provence würzen und braten, bis die Champignons zusammenfallen. Anschließend pfeffern. Wenn ich keinen Speck verwende, salze ich die Pilzmasse auch leicht, wenn Speck im Spiel ist, verzichte ich darauf.
Den Blätterteig ausbreiten und in Vierecke schneiden. Meine haben normalerweise ca. 15cm Seitenlänge und ähneln dadurch am Ende einem Teilchen. Kleiner eignen sich die Blätterteigtaschen auch hervorragend als Fingerfood.
Auf die Vierecke mittig etwas von der Pilzmasse oder vom Lachs geben, diagonal zusammenfalten und die offenen Seiten mit einer Gabel zusammendrücken. Die vorbereiteten Taschen mit Eigelb einstreichen und das ganze bei 160 Grad für 15 Minuten in den Ofen schieben.
Dazu schmeckt: Meerrettich-Creme.
Blätterteigtaschen-Varianten
Blätterteigtaschen lassen sich nahezu beliebig füllen. Denkbar wären auch andere Pilzsorten, Kürbis oder Spinat und Fetakäse. Mit einem schnellen Apfelmus werden sie zudem ruckzuck zu einem süßen Snack.
Habt ihr Blätterteigtaschen in eurem persönlichen Kochbuch? Womit füllt ihr sie am liebsten?
Diese Buchempfehlung habe ich von Sonja bekommen. Ganz schnell hat sie in ihr großes Bücherregal gegriffen und mir dieses Buch ans Herz gedrückt. Ja, ich kann es gut verstehen, wieso sie es schon dreimal gelesen hat. Mir hat es auch sehr gut gefallen!
Meine ersten Gedanken zum Buch
Ein Buch eines spanischen Autors. Ob Sonja es sogar auf spanisch gelesen hat? Ich verbinde mit Spanien nicht viel. Ich bin selber noch nie auf spanischem Festland gewesen und habe mich in der Schule gegen das Wahlpflichtfach entschieden.
Darüber hinaus spielt das Buch im Barcelona der Franco-Ära. Oha, keine leichte Kost, dass kann doch nur einen gewissen Einschlag bekommen oder etwa nicht?
Worum geht es?
Das Buch erzählt vom Leben des Jungen Daniels, der von seinem Vater aufgezogen wird. Als sein Vater ihn zum „Friedhof der Vergessenen Bücher“ bringt, damit er sich ein Buch aussuchen kann, ändert sich sein Leben. Als er es in den Händen hält weiß er, dass das Buch ihn adoptiert hat. Auf Lebenszeit, so sein Vater, ist er verantwortlich dafür, dass das Buch weiterlebt. Dadurch, dass es gelesen wird, gerät es nicht in Vergessenheit. „Der Schatten des Windes“ vom Autor Julián Carax zieht Daniel in seinen Bann und er verschlingt es innerhalb einer Nacht. Beseelt vom Text des unbekannten Autors macht er es sich zum Ziel mehr über Carax zu erfahren und weitere Bücher zu lesen.
Dies wird zu einem schwierigen Unterfangen, denn ein Unbekannter macht die wenigen existierenden Exemplare der Romane ausfindig mit dem Ziel sie zu zerstören. Das Interesse für Carax ist bei Daniel geweckt. Er gerät in einen Strudel aus Ereignissen und versucht detektivisch das Geheimnis um den Roman aufzudecken.
Wie der erste Eindruck täuschen kann
Ein Buch über ein Buch, was zudem noch genau den selben Namen trägt. Die Realität des Jungen und des Romans scheinen zu verschwimmen. Der Gedanke gefällt mir, dass vorab eine Verbindung zu bestehen scheint. Dabei findet Daniel doch so zufällig zum Buch. Es ist aber letztendlich anders herum. Durch die Recherche verknüpft der Junge seine Lebensgeschichte mit der des unbekannten Autors Carax.
Die Idee, dass man als Leser eines Buches dafür sorgt, dass es immer weiterlebt finde ich schön. Dadurch, dass man es liest, Gedanken aufgreift, darüber spricht wird und bleibt es lebendig. Wenn man es fantastisch weiterspinnen möchte, kann ich die Bibliomanten-Reihe von Kai Meyer empfehlen.
Was mich gestört hat
Die harte Wendung im Buch hat mich erst sehr irritiert. Ich will nichts verraten, deswegen nur soviel: mir kam es zunächst platt vor. Gemeiner Ausdruck bei einem Roman, der mir ansonsten durchweg positiv im Gedächtnis bleibt und den ich auf den letzten 200 Seiten regelrecht geatmet habe.
Dadurch, dass mich das Buch zu diesem Zeitpunkt schon so gepackt hatte, habe ich die Wendung einfach im Lesefluss akzeptiert und als passend empfunden.
Der geschichtliche Zeitrahmen der Franco-Ära spielt zwar für das Setting eine Rolle, aber nicht in großem Maße.
Was ihr sonst noch wissen müsst
ISBN 3-518-45800-0 erschienen bei Suhrkamp übersetzt von: Peter Schwaar 562 Seiten
Vor zwei Wochen ist die kleine Rakete vier Jahre alt geworden! Oma und Opa haben es in ihrer Karte zum Geburtstag schön formuliert: „Du kamst wie eine Rakete (nach 1,5 Stunden war er da) und bist so schnell wie eine Rakete unterwegs“. Von Oma und Opa und der Tante gab es passend dazu nun auch das gewünschte Skateboard zum Geburtstag. Sein Fuhrpark hat sich also vergrößert und jetzt heißt es üben, üben, üben, denn sein Ziel ist klar: „Ich möchte da auf den Rampen (im Skaterpark) fahren.“
An seinem Geburtstag und am ganzen Geburtstagswochenende war wieder phantastisches Wetter, sodass wir den gewünschten Dino-Geburtstag mit Dino-Schnitzeljagt, Picknick auf dem Spielplatz und Abendessen im Garten komplett draußen verbringen konnten. Da er ja letztes Jahr wegen Corona nicht feiern konnte und dies somit sein erster richtiger Kindergeburtstag war, durfte er dieses Jahr auch ein paar Kinder mehr einladen. Abends ist er dann ganz beseelt eingeschlafen und meinte: „Ich möchte immer Geburtstag haben und Geschenke bekommen“.
Die Entwicklung von Raketi
Die kleine Rakete ist ein Riese! Er ist fast genau so groß wie seine große Schwester (die 2,5 Jahre älter ist). Ich wurde schon oft gefragt, wann er denn in die Schule kommt. Wenn ich dann sage, dass das noch 2,5 Jahre dauert, sind alle immer ganz erstaunt.
Er hat einen enormen Wortschatz und drückt sich sehr gewählt aus. Anstatt des üblichen „Mama guck mich mal an“ sagt er z.B. immer „Mama schau mich einmal an“. Er sagt Sätze wie: „Wenn man das so machen würde, dann wäre doch das Problem gelöst“, „Mama, ich habe eine Idee, wir könnten das doch so machen, das wäre phantastisch!“ oder „Das ist ja wohl ein Scherz, das meinst du doch nicht so“. Manchmal benutzt er auch Wörter, wo man sich fragt, wo er die schon wieder aufgeschnappt hat. Wahrscheinlich aus irgendeinem Buch („Grüffelo“ und „Onkel Tobi“ kann er auch auswendig „vorlesen“) oder einem Hörspiel, denn Hörspiele hört er mit der Schwester täglich.
Zu meinem Leidwesen hat der Papa ihm ein paar Spiele auf der Switch gezeigt und nun will er in der Medienzeit immer “zocken“. Man muss dazu sagen, dass er das wirklich gut kann. Immerhin trainiert das ja auch die Hand-Augen-Koordination😜. Am liebsten ist er aber immer noch draußen. Er geht gerne “spazieren“ mit einem seiner Fahrzeuge oder mit Omas und Opas Hund Piet, er klettert auf dem Spielplatz, hüpft auf dem Trampolin oder geht leidenschaftlich gerne mit Opa “Steine werfen“ am Rhein. Er guckt sich auch gerne die Pferde auf der Weide an und freut sich, wenn er bei seinem Freund auf einem Pferd reiten darf.
Die kleine Rakete kennt sein Geburtsdatum, er weiß, wo er wohnt und hat mittlerweile auch meinen Handycode raus, sodass er sich oft alleine “was zum Hören“ anmacht.
Die Vorlieben der kleinen Rakete
Die im letzten Bericht erwähnte Vorliebe für Dinos, insbesondere den T-Rex ist geblieben. Neu hinzugekommen ist eine Tigerliebe. Er hat eine Tigermutter und ein Tigerbaby von Schleich mit denen er spielt und die immer von A nach B getragen werden und leider auch fast jeden Tag gesucht werden müssen. Passend zu seinen Vorlieben guckt er immer wieder den „Dino-Check“ mit Checker Tobi und die Folge mit den Tigern von “Anna und die wilden Tiere“. Auch hat er zum Geburtstag einige Figuren von Schleich-Eldrador bekommen, mit denen er oft spielt und sich schon kleine Geschichten überlegt.
Im Herbsturlaub hat Raketi auch das Wasser für sich entdeckt. Baden mochte er ja immer schon, aber planschen in größeren Gewässern hat ihm nie gefallen. Vielleicht war es ihm auch einfach immer zu kalt, denn in den Pool ist er im Sommer auch fast nie gegangen. Im Urlaub hatten wir nun den großen Hotelpool meist für uns und man konnte die kleine Rakete fast gar nicht mehr aus dem Wasser bekommen. Täglich hat er gefragt: „Gehen wir heute noch in den Pool?“. Er hat sich mit seinen Schwimmflügelchen wie ein Hund durch den Pool bewegt und meinte: „Ich kann schon richtig gut schwimmen“. Zum Sommer habe ich ihn nun zum Schwimmkurs angemeldet. Mal sehen, wie das wird.
Raketi geht auch gerne zum Turnen und möchte bald gerne Basketball spielen wie der Onkel. Er setzt sich gerne an das Schlagzeug im Keller und trommelt auch wild mit beiden Sticks rum. Gitarre möchte er auch später lernen, bis dahin macht er weiter Luftgitarren-Vorführungen oder klimpert auf Omas Flügel rum.
Er isst eigentlich alles außer Rote Beete und rohe Tomaten (Tomatensoße findet er aber super). Nach wie vor hat er eine Vorliebe für Eis, Milchreis, Pfannekuchen, Rührei, Spinat und Nudeln. Essenstechnisch ist er wirklich total pflegeleicht, aber er isst und ist am liebsten zu Hause oder bei Oma und Opa. Die kleine Rakete ist mittlerweile auch gerne bei seinen Freunden oder mit uns unterwegs, freut sich aber dann auch immer wieder auf Zuhause. So sagt er auch immer “Es ist schon dunkel. Wann fahren wir wieder nach Hause?“.
Raketi und Rabüffelchen
Die kleine Rakete kann nicht ohne das Rabüffelchen. Wenn das Rabüffelchen bei einer Freundin ist, fragt er direkt „Wann kommt meine Schwester denn endlich wieder?“. Sie ist sein großes Vorbild, er macht ihr vieles nach und ihre Meinung ist ihm wichtig. Wenn er etwas entdeckt oder etwas Neues kann, wird es zuerst dem Rabüffelchen vorgestellt.
Trägt das Rabüffelchen Nagellack auf den Nägeln oder hat einen Zopf, möchte er das auch. Wenn ihn dann Kinder fragen: „Warum hast du pinken Nagellack auf den Fingern?“ oder „Warum hast du einen Zopf?“ sagt er ganz selbstbewusst: „Weil das cool ist!“.
Ja, die kleine Rakete ist einfach ein richtig cooler Typ! Er ist ein fröhliches Kind, das fast immer gut gelaunt ist, er ist empathisch, fragt, wie es einem geht und wie der Tag war und er ist immer noch total kuschelbedürftig und fordert seine Kuscheleinheiten auch ein. Die kleine Rakete ist auch höflich, sagt immer „bitte“ und bedankt sich sogar bei der Friseurin dafür, dass sie ihm die Haare geschnitten hat.
Wir sind alle ganz froh, dass wir ihn haben.
Bleib‘ so wie du bist kleine Rakete!
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.