Archiv der Kategorie: Aus der Küche

Erdbeer-Blätterteig-Kissen

Wenn es einmal schnell gehen muss:

Erdbeer-Blätterteig-Kissen

Bestimmt kennt ihr das auch: Eigentlich ist gar kein Besuch geplant, aber dann verabredet man sich doch spontan zum Kaffee. Die Frage „Sollen wir noch etwas mitbringen?“ verneint man natürlich und dann muss schnell etwas gebacken werden, was möglichst nicht zu aufwendig ist. Die Blätterteig-Kissen eignen sich hervorragend für solche Gelegenheiten 🙂

Man braucht für ca. 8 Quadrate:

  • 1 Rolle Blätterteig (aus dem Kühlregal)
  • 1 Eigelb
  • etwas Milch
  • 1 Päckchen Puddingpulver (ich habe Vanille genommen)
  • 400 ml Milch
  • 50 g Zucker
  • 250g Erdbeeren
  • Tortenguss
  1. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Den Pudding nach Packungsanleitung im Kochtopf zubereiten (anstatt der angegebenen 500ml Milch ca. 400ml nehmen, damit der Pudding etwas fester wird. Danach den Pudding abkühlen lassen.
  2. Den Blätterteig in gleichgroße Stücke schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Die Ecken etwas nach oben biegen, damit der Pudding nicht ausläuft und die Kissen mit etwas Ei und Milch bepinseln.
  3. Dann den Pudding auf den Blätterteigplatten verteilen und ca. 10-15 Min. backen.
  4. Nach dem Backen die Blätterteigstückchen mit den kleingeschnittenen Erdbeeren belegen und mit Tortenguss begießen.
  5. Abkühlen lassen und genießen!

Ameisen auf dem Baum

Wem läuft beim Gedanken an „Ameisen auf dem Baum“ das Wasser im Mund zusammen? Wohl erstmal niemandem – bis ihr dieses Rezept ausprobiert habt. Es ist unkompliziert, lecker und schmeckt am zweiten Tag noch besser als frisch gekocht!

Zutaten (für 4 großzügige Portionen):
  • 500g Hackfleisch
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 100g Glasnudeln (Reisnudeln gehen auch)
  • 1-2 Peperoni
  • 3 EL Sojasauce
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Speisestärke
  • 1 TL Sambal Badjak / Sambal Oelek / Chillipaste
  • 4 EL Öl
  • 100 ml Brühe
  • Pfeffer nach Bedarf

Zubereitung:

Frühlingszwiebeln und Peperoni in kleine Ringe schneiden, Hackfleisch mit Sojasauce, Zucker, Speisestärke und Sambal Badjak vermischen. Die Nudeln für ca. zehn Minuten in heißem Wasser einweichen und währenddessen die Fleischmasse im Öl knusprig anbraten – nicht wundern, es ist tatsächlich relativ viel Öl im Wok. Frühlingszwiebeln und Peperoni hinzufügen und kurz mit braten. Die eingeweichten Nudeln abtropfen lassen und zum Fleisch geben. Anschließend die Brühe hinzufügen und auf niedriger Stufe einkochen lassen.

Ich habe dieses Rezept schon in den unterschiedlichsten Varianten gekocht und je nach Vorrat noch weitere Gemüsesorten hinzugefügt. Auch bei Peperoni und Sambal kann man sich seinen eigenen Vorlieben anpassen; bei uns hängt der Schärfegrad immer davon ab, wer mit uns isst.

Guten Appetit!

„Cake Pop“-Kranz

Heute mal was aus der Küche, das kein Rezept sondern eine Bastelanleitung ist!

Seit einigen Jahren gehören die Cake Pops aus dem Buch „Klitzekleine Glücklichmacher“ (Umschau-Verlag; ISBN: 978-3-86528-759-5  ) von Daniela Klein zu meinem Backrepertoire. Direkt beim ersten Backversuch stellte sich mir die Frage, wie man diese kleinen Köstlichkeiten sinnvoll anrichten kann, ohne dass sie aneinander kleben oder mit ihrer „Schokoladenseite“ auf dem Teller liegen…

Materialien

2x Styroporring (halbiert) – 35 cm Durchmesser

1x Juteband – 5 Meter

2x Stecknadeln

Diese „Maße“ ergeben einen relativ großen Kranz, auf dem ich 40 bis 80 Stück (Danielas Rezept x2) unterbringe. 40 gehen dabei ganz bequem – 80 sehen ziemlich opulent aus!

Zunächst befestigt ihr das Juteband mit einer Stecknadel auf der flachen Seite des ersten Ringes. Anschließend legt ihr den zweiten Styroporkreis darauf und umwickelt sie mit dem Band, so dass sich die einzelnen Bahnen 5-10mm überschneiden. Das Ende des Bandes wird wieder mit einer Stecknadel befestigt – ich nutze diese Seite dann als „Unterseite“, aber im Grunde sieht man die Nadel zwischen dem Band eh nicht, wenn man keine auffällige Stecknadelfarbe wählt.

Um die Cake Pops in den Kranz zu stecken, stecht bei der ersten Verwendung Löcher mit einem Schaschlickspieß vor, sonst ist es schwierig die Stiele tief genug zu stecken.

Der Kranz ist in dieser Form recht spartanisch – ich mag das so, aber wer möchte kann natürlich auch weitere Verzierungen anbringen. Aus Erfahrung kann ich euch sagen: der Kranz ist immer ein absoluter Hingucker!