Fünf Gründe, warum ihr „The Affair“ unbedingt gucken solltet!

Ich weiß schon gar nicht mehr, wie ich auf diese Serienperle aufmerksam geworden bin – ich weiß nur, dass es eine Empfehlung innerhalb eines Podcasts war und ich von der ersten Folge an Feuer und Flamme war… Grund genug, sie in die „Fünf Gründe“-Serie aufzunehmen, die ich im vergangen Jahr mit Z-Nation begonnen habe.

Es geht um die Affäre zwischen Noah Solloway und Alison Lockhart. Er ist ein erfolgloser Schriftsteller, der unter der Routine seiner Ehe und seinem übermächtigen Schwiegervater leidet – sie ist eine junge Kellnerin, die sich für den Tod ihres Sohnes verantwortlich fühlt. Sie sind vom Augenblick ihres Treffens voneinander angezogen und so bricht das Chaos über Montauk und ihre Familien herein.

Soweit so klassisch! Warum lohnt es sich in meinen Augen trotzdem?

1. Ruth Wilson

Wer sich den Cast angesehen hat, wird es sich schon gedacht haben: Ruth Wilson ist wiedermal absolut großartig. Auch der Rest des Casts kann sich sehen lassen: Dominic West, Maura Tierney, Joshua Jackson. Sie alle kennt man schon aus tollen Serien.

2. Das Intro.

Einen Introsong als Grund dafür eine Serie zu gucken? Auf jeden Fall! Der Titelsong der Serie ist „Container“ von Fiona Apple und einfach wunderschön melancholisch und dadurch sehr passend. Es gibt nicht so viele Serien, bei denen ich auch in Staffel 3 noch jedesmal den gesamten Vorspann genieße und mich wirklich auf den Moment freue, in dem die Musik losgeht.

3. Die Struktur

Das klingt jetzt seltsam, aber die Struktur spielt bei The Affair eine große Rolle und ist für mich absolut eine der Stärken der Serie. Pro Folge werden die gleichen Ereignisse aus der Perspektive zweier unterschiedlicher Figuren erzählt – in der ersten Staffel stets Noah und Alison; dabei wird besonders gut dargestellt, wie unterschiedlich Menschen Ereignisse wahrnehmen und wie trügerisch Erinnerungen sein können. So manche Szene erscheint plötzlich in ganz anderem Licht und oft bleibt unklar, was nun tatsächlich passiert ist.

4. Keiner ist böse – alle sind böse

Der Zuschauer bekommt die titelgebende Affäre hautnah mit und das nicht nur aus der Perspektive der frisch Verliebten. Normalerweise werden Seitensprünge immer so dargestellt, dass Gut und Böse klar erkennbar sind. Da ist entweder der untreue Mensch der böse oder die bestehende Beziehung wird als so schlecht gezeigt, dass der Zuschauer die Affäre als „Befreiung“ erlebt. In „The Affair“ ist das anders. Natürlich ist es schön und spannend, wenn die beiden sich so heftig ineinander verlieben, aber genauso sehr leidet man mit ihren Partnern, denn niemand hier ist nur gut oder nur böse.

5. „Sie kriegen sich“ ist nicht das Ende 

Sehr oft enden Liebesgeschichten damit, dass sie sich kriegen und nicht nur das Pärchen, sondern auch der Zuschauer total glücklich ist. Da braucht man hier keine Sorge haben – sie kriegen sich, aber das ist nicht das Ende und gut ist die Stimmung auch nicht. Zum Glück! Immer wieder kommt die Frage auf, ob manche Entscheidung der Protagonisten falsch war und ob es sich „gelohnt“ hat.

 

Aktuell könnt ihr The Affair auf Amazon gucken – schaut auf jeden Fall mal rein, wenn ihr die Gelegenheit habt!

 

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