Archiv der Kategorie: Aus dem Alltag

Die Drei Ahhhs des Monats April

Kirsten

  • Wochenendkurztrip mit meiner lieben Schulfreundin Irina nach Antwerpen
  • ASP Konzert in der historischen Stadthalle in Wuppertal. Wunderbare Akustik und Atmosphäre um in 20 Jahre Bandgeschichte einzutauchen.
  • 1. Hochzeitstag! Ein Jahr ist es schon her. Wir genießen den Tag zu zweit und gönnen uns eine Auszeit in dem Hotel, in dem wir es vor einem Jahr haben krachen lassen.

Judith

  • Die Shorts sind ausgepackt! Endlich. Ich bin ein absoluter Sommermensch und trauere bereits im Herbst dem Sommer hinterher – umso schöner, dass dieses Osterwochenende so schön war!
  • Einfach mal den Umweg über den alten Bonner Friedhof machen. Hätte ich schon früher gewusst, dass es eine so schöne Ruheoase in Laufdistanz zum Büro gibt, hätte ich das viel öfter gemacht.
  • Sommerrollen im Büro. Wir haben eine Kochgemeinschaft und an einem schönen Donnerstag im April haben wir uns frische Sommerrollen gerollt.

Sonja

  • Wellness-Wochenende mit Mama und Schwester an der Nahe: hervorragende Erholung und Mama-Auszeit mit leckerem Essen und super Wein!
  • Städtetrip mit Mann und Kindern nach Regensburg. Wir hatten phantastisches Wetter, haben viel gesehen und lecker gegessen. Leider war 3/4 der Familie krank😜
  • 1. Ostereiersuche mit beiden Kindern. Der kleine Mann hat sich natürlich für alles andere als die bunten Schokoeier interessiert, war aber am Ende froh, das ein oder andere von der Schwester gefundene Ei zu futtern😊

Der kleine Mann ist ein Jahr alt!

Am 25.2. war es so weit und der Babyboy ist ein Jahr alt geworden und ist nun gar kein Baby mehr. Beim zweiten Kind ist das erste Jahr nur so verflogen. Gefühlt ist er gerade erst geboren und nun ist er schon ein Jahr alt😔. Aber spulen wir einmal zurück:

Am 25.2.2018 waren wir nachmittags bei Eiseskälte, komplett eingemumt in Zons spazieren. Es war wirklich so kalt, dass wir froh waren, nach einem kurzen Spaziergang komplett verfroren wieder im Auto zu sitzen. Auf dem Rückweg haben wir uns noch ein Abendessen bei einem Imbiss geholt (im Nachhinein nicht besonders schlau :-P). Kurz nach dem Abendessen bekam ich schon sehr zaghafte und unregelmäßige Wehen, die ich zuerst gar nicht als solche wahrnahm. Als die Wehen regelmäßiger kamen, ich mich auf’s Sofa legen musste und die ein oder andere Wehe veratmen musste, meinte der Ehemann, dass es nun vielleicht doch losgehen würde. Also schnell das Tochterkind fertig gemacht und meine Eltern angerufen, die erst einmal nicht ans Telefon gingen. Um kurz nach 21.00 Uhr lieferten wir das Rabüffelchen ab und kamen gegen 21.30 Uhr im Krankenhaus an. Nach einer kurzen Untersuchung fragte die Hebamme mich, ob ich den 25.02. oder den 26.02. als Geburtsdatum schöner fände, denn das Kind käme jetzt. Natürlich war mir das Datum schnurzpiepsegal. Zack, platzte auch die Fruchtblase und dann ging alles sehr schnell und nicht gerade schmerzlos und nach nur 1,5 Stunden war der kleine Babyboy geboren. Mit 8 Tagen Verspätung (genau wie seine große Schwester) kam er am 25.02.2018 um 23.14 Uhr mit 51 cm und 3350g auf die Welt und hat uns sofort verzaubert 🙂 Natürlich war er das süßeste Baby der Welt mit seinen großen blauen Augen, den blonden Haaren und der kleinen Nase, die so ganz anders aussah als die von der großen Schwester.

Und dann war auf einmal der große Tag: der erste Geburtstag! Gefeiert haben wir im kleinen Kreis, nur mit der Familie und den Paten bei uns zu Hause. Während es bei der Geburt des kleinen Mannes bitterkalt war, war an seinem 1. Geburtstag hervorragendes Wetter mit Sonnenschein und sagenhaften 19 Grad, so dass wir nach Kaffee und Kuchen auch im Garten spielen konnten.

Was hat sich seit der Geburt beim kleinen Mann verändert?

An seinem Geburtstag hatte er 7 Zähne, vier unten und drei oben (mittlerweile sind es acht und die Backenzähne müssen auch bald durchbrechen). Er brabbelt viel und man hat das Gefühl, dass er einem in seiner Brabbelsprache Geschichten erzählt. Ansonsten zeigt er auf alles, was er haben will oder was er sieht und sagt „da“, dabei zeigt er auf die Dinge mit dem Mittelfinger (das konnten wir ihm leider nicht nicht abgewöhnen). Ich übe beharrlich „Mama“ mit ihm, aber er antwortet „Papa“. Zudem ist er sehr laut, schreit und quietscht vor sich hin und macht lustige Geräusche mit seiner Zunge oder seinem Mund.

Der Babyboy ist sehr kuschelbedürftig und ich schmelze dahin, wenn er seine kleinen Ärmchen ausstreckt, um hochgehoben zu werden und dann sofort seine Arme um meinen Hals schlingt und sich ganz eng ankuschelt. Er möchte mitessen (und hat wirklich gar keine Lust mehr auf Babynahrung) und isst am liebsten Spaghetti, Trauben und Joghurt.

Der kleine Mann ist ein sehr fröhliches Kind, wenn er morgens aufsteht, strahlt er einen an und lacht. Wenn er sprechen könnte, würde er sicher sagen: „Mama, ich habe so gut geschlafen, ich freue mich auf den Tag!“ Zurzeit macht er seine ersten Schritte und er freut sich sichtlich, wenn er an seinem Ziel angekommen ist. Ansonsten klettert er auf alles drauf und macht eine Menge Quatsch (ist das so ein Jungsding?).

Auch die große Schwester ist schwer verliebt in ihn und kümmert sich rührend um ihn. Natürlich klaut sie ihm auch sein Spielzeug und sie streiten sich, aber sie spielen auch so schön miteinander, dass ich mich schon sehr auf den Sommer freue, wenn er das Laufen perfektioniert hat und die beiden Mäuse im Garten herumrennen.

Die Drei Ahhhs des Monats März

Kirsten

  • Tanzend in den März starten. Endlich haben wir uns mal wieder aufgerafft und einen schönen Discoabend verbracht.
  • Brunchen mit Freunden
  • Urlaub auf Madeira! Wandern, Seele baumeln lassen und leckere portugiesische Spezialitäten genießen

Sonja

  • Karneval! Mit den Kollegen feiern gehen und mit den Kindern am Zug nach Kamelle rufen – schön war’s!
  • Ein Freitag bei bestem Wetter im Garten verbracht. Der Mann hat den Rasen gemäht, die Kinder haben gespielt, wir haben Eis gegessen, sind auf dem Trampolin gesprungen und haben in der Hängematte geschaukelt. So hätte das Wetter bleiben können! Naja, hoffen wir auf den Sommer 🙂
  • Ein weiteres Kochdate mit meinem Koch-Freund. Auch dieses Mal war es wieder mehr als köstlich!

Judith

Die drei Ahhhs sind ein schwieriges Format in diesem Monat, waren die letzten Wochen doch von Opas Krankenhausaufenthalt und schlussendlich von seinem Tod bestimmt. Er konnte bis kurz vor seinem Tod in seiner eigenen Wohnung bei guter Gesundheit leben und was ihm das Wichtigste war: das „Licht im Oberstübchen“ leuchtete auch mit 93 noch. Verzeiht mir also, wenn es dieses Mal keine Bulletpoints von mir gibt.