10 Dinge, die ihr über Menstruationsunterwäsche wissen müsst

Ich habe bisher drei verschiedene Firmen getestet und bin begeistert. Die 10 wichtigsten Dinge habe ich euch hier zusammengestellt.

1. Bequem

Wenn ich an meine Periode, Erdbeerwoche, Menstruation oder wie auch immer ihr euch ausdrückt denke, ist mir vor allem wichtig, dass ich mir meine Tage so angenehm wie möglich gestalte. Krämpfe, Schmerzen, Müdigkeit – da brauche ich nix was mich noch zusätzlich zwickt. Mit Menstruationsunterwäsche habe ich etwas gefunden, was für mich genau passt. Wie ein normaler Slip sitzt es genau da, wo ich es brauche: Stört nicht, rutscht nicht.

2. Sicher

Menstruationsunterwäsche sitzt perfekt. Ich war damit schon Joggen und habe Ashtanga Yoga gemacht (Kopfstand, Brücke inklusive). Habt ihr eure perfekte Unterwäsche gefunden, sitzt sie genau an der richtigen Stelle und ihr könnt euch sicher sein, dass nichts daneben geht.

3. Sexy

Menstruationsunterwäsche und sexy? Ja das geht. Es gibt ein paar Firmen, die nicht nur bequem sind, sondern auch ansprechend aussehen. Ich habe die Wäsche von Pourprées getestet. Die französische Marke fertigt Modelle mit Spitze. So fühlt man sich gut, allein schon dadurch, dass es schön anzusehen ist.

4. Unauffällig

Die Slips, Panties oder Hipster sehen aus wie normale Wäsche. Wenn man die Slips in der Hand hat, raschelt es etwas, was man beim Tragen aber nicht hört.

5. Frei

Ich finde es ein so schönes Gefühl, mich während meiner Periode frei zu fühlen. Kein Tampon-Faden, keine Klebebinde, keine Menstruationstasse die zu wechseln ist. Einfach wie normale Unterwäsche.

6. Pflegeleicht

Nach dem Tragen wascht ihr die Wäsche mit lauwarmem Wasser aus und gebt sie mit der nächsten 40°C-Wäsche in eure Waschmaschine. Fertig.

7. Auswahl

Es gibt mittlerweile eine große Auswahl. Ich habe in Europa gefertigte Slips (Koramikino aus Deutschland und Pouprées aus Frankreich) und die Variante von DM Selenacare ausprobiert. Mein Favorit ist Koramikino. Der Slip knistert mir nicht so stark und ein Spitzenbesatz ist mir nicht so wichtig.

8. Modern

Ich finde es überraschend, dass die Idee der Menstruationsunterwäsche jetzt erst umgesetzt worden ist. Jede Frau menstruiert einmal im Monat, aber seit dem Tampon blieb die Entwicklung meinem Eindruck nach stehen. Ich freue mich, dass sich dies nun geändert hat.

9. Für Mädchen

Ich glaube, dass sich Menstruationsunterwäsche für junge Mädchen eignet, die gerade ihre Periode bekommen haben. Ein Tampon oder die nachhaltige Variante einer Tasse könnte schwer einführbar sein. Da kommt die Menstruationsunterwäsche gerade richtig.

10. Nachhaltig

Menstruationsunterwäsche ist nachhaltig, verursacht keinen Müll und schont die Ressourcen. Ich beschäftige mich schon seit einer Weile mit dem Thema des nachhaltigen, unverpackten Einkaufens und habe euch eine Buch vorgestellt und in einem Plastikfrei -Update von meiner Umsetzung berichtet. Nachhaltigkeit ist mein Hauptargument zur Nutzung von Menstruationsunterwäsche.

Ein Nachteil

Einen Nachteil möchte ich euch nicht vorenthalten: Ich kann mir vorstellen, dass der Slip bei einer sehr starken Periode öfter gewechselt werden muss. Das hieße, man müsste sich komplett umziehen. Wenn man unterwegs oder auf der Arbeit ist, ist das eher unpraktisch. Ich kann mir die Menstruationsunterwäsche bei stark blutenden Frauen gut als Ergänzung zu einer Menstruationstasse vorstellen. Als doppelter Boden, um sich sicherer zu fühlen.

Also los – fühlt euch frei in eurer Menstruationsunterwäsche

Könnt ihr euch auch vorstellen Menstruationsunterwäsche zu nutzen oder tut ihr es sogar schon? Schreibt mir, ich bin gespannt auf eure Erfahrungen.

Die drei Ahhhs des Monats Januar

Kirsten

  1. Achtsamkeit.
  2. Massage: Wenn wir nicht zur Massage kommen können, kommt die Massage einfach zu uns. Der verspannte Nacken und schmerzende Rücken (das Kind wir schwerer ;)) lässt uns erfinderisch werden. Ausleihservice der Bücherei genutzt. Wir belesen und bekneten uns ab jetzt regelmäßig zu Petrissage, Effleurage und Co.
  3. Yippie Schnee. Schneewanderung im Bergischen und direkt vor der Haustür. Das Kind ist auch total begeistert.
Weltersbachtal


Judith

  1. Mal wieder frisch in den Sport eingestiegen (Sportprogramm via Arbeitgeber, Radfahren + bisschen Freeletics)
  2. Zum ersten Mal eigenständig Einzelaktien gekauft
  3. Ein wirklich gutes, befreiendes Gespräch gehabt.

Sonja

  1. Auf dem Weg zum 15-km-Lauf bin ich das erste Mal 12 km gelaufen.
  2. Schneeausflug zum Rodeln mit den Kindern.
  3. Online-Weinprobe mit dem Schwesterherz.

Die Zeit des Lichts – Whitney Scharer

Wie ich zum Buch kam

Ich liebe Schaufenster von Buchläden und lasse mich gern von Covern leiten. Der Stil in schwarz und Gold hat mich neugierig gemacht. Mein aufmerksamer Ehemann hat es sich gemerkt und zu Weihnachten lag es unterm Tannenbaum.

Das Leben der Fotografin

Die Autorin Whitney Scharer erzählt in ihrem Roman einen Auschnitt aus dem Leben der Fotografin Lee Miller.

Es dreht sich vorallem um ihre Zeit in Paris, in der sie als Model arbeitet und an den Fotografen und Künstler Man Ray gerät. Sie ist fasziniert von ihm und will von ihm lernen. Er stellt sie als seine Assistentin ein und die beiden werden ein Liebespaar. Lee will als Fotografin ernst genommen werden und will sich bei ihren männlichen Kollegen durchsetzen, was ihr nur schwer gelingt.

Die Sonne wärmt ihr Gesicht und fließt wie Butter in ihre Knochen.

Das leichte, glamouröse Künstlerleben steht in krassem Gegensatz zu den Bilder die Lee letztendlich berühmt machen. Sie ist im 2. Weltkrieg Korrespondentin für die Vogue und macht Fotos im befreiten Deutschland. Sie fotografiert die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald und das zerstörte Deutschland.

Manchmal hält Lee die Kamera vors Gesicht, nur um die Augen schließen zu können. Manchmal macht sie die Fotos blind.

Wie es mir gefallen hat

Losgelöst vom Cover hätte ich das Buch nicht auf meiner Top Ten der Bücher die ich unbedingt lesen will gesetzt. Da ist es doch gut, dass ich mich durch ein interessantes Cover auch mal auf ein Thema einlasse was mir so sonst nicht untergekommen wäre.

Ich mag den Gegensatz der beiden Welten. Das glamouröse, veruchte Leben in Paris mit schicken Abendkleidern, Parties und Ausflügen im Cabrio ans Meer gegenüber dem der Kriegsfotografien.

Die Sprachbilder haben mir auch sehr gut gefallen. Sie fangen die Atmosphäre beim Fotografieren perfekt ein.

Was ihr sonst noch wissen müsst

OriginalTitel: The Age of Light
Übersetzung: Nicolai von Schweder-Schreiner
392 Seiten
2. Druckauflage erschienen 2019
ISBN: 978-3-608-96340-3
Leseprobe

Lee Miller