Sonja: Karneval, Datenight mit dem Ehemann beim Edelitaliener, privates kleines Weinfest, die Hochzeit des Cousins, der erste 10km – Lauf, Fahrradtouren mit meinem neuen Fahrrad, viele Waldspaziergänge und Ausflüge in die Umgebung, Kurztrip zu einer lieben Freundin, Zelten im Garten und unzählige Backaktionen mit den Kindern Kirsten: Sonnenuntergang auf Hiddensee Judith: Wandern in der Teufelsschlucht und dass der Neffe doch schon dieses Jahr kommen wollte.
Getränke des Jahres?
Sonja: Champagner, Wein und viel Kaffee Kirsten: Kaffee Judith: Schaumwein
Essen des Jahres?
Sonja: Selbstgebackenes Brot und selbstgemachte Pizza Kirsten: Kürbiscurry Judith: Bringdienstpizza
Bücher des Jahres?
Sonja: Aus dem Leben eines Taugenichts Kirsten: Niemalsland von Neil Gaiman Judith: 1984
Filme des Jahres?
Sonja: Palm Springs, Knives Out, Everybody Wants Some!!, The Lord of the Rings I-III Kirsten: Herr der Ringe I-III Judith: Lost in translation
TV-Serien des Jahres?
Sonja: Weihnachten zu Hause, The Queen’s Gambit, The Boys, Sons of Anarchy Kirsten: Totenwald, The Crown, Get organized (weil es bei uns erst in 18 Jahren wieder ordentlich aussieht ;)) Judith: The Office (ja, ich habe dieses Jahr einiges nachgeholt)
Song des Jahres?
Sonja: Living In A Ghost Town – The Rolling Stones, Wetter – Sebal (mit dem Töchterchen) und La-Le-Lu (mit dem Sohnemann) Kirsten: True Romance – Die Ärzte, Out of the Dark – Eisbrecher, Machine Guns and Peacock Feathers – Ulver, Blinding lights – The Weeknd Judith: Tear you apart – She wants revenge (schon wieder)
Album des Jahres?
Sonja: Alle Yakari-Alben mit den Kindern Kirsten: HELL – Die Ärzte, Schicksalsmelodien – Eisbrecher, Flowers of Evil – Ulver Judith: She wants revenge – She wants revenge (meist gespielt) und natürlich HELL – Die Ärzte
Games des Jahres?
Sonja: Puzzle und Exit Games Kirsten: Unlock!, Der Kartograph Judith: Two Dots
Am 12.09. war es wieder so weit und das Rabüffelchen ist ein Jahr älter geworden. Aber nicht nur das, sie ist seit Sommer nun auch ein Vorschulkind und kommt nächstes Jahr bereits in die Schule! Coronabedingt war die zweite Hälfte ihres 4. Lebensjahres nicht besonders ereignisreich, aber ein paar Anekdoten und Vorlieben gibt es dennoch zu erzählen.
Der Berufswunsch des Rabüffelchens
Im letzten Jahresbericht habe ich geschrieben, dass das Rabüffelchen angefangen hat, Ballett zu tanzen. Das macht sie immer noch mit großer Freude und es ist wirklich so niedlich, ihr dabei zuzusehen. Immer noch ist sie eine kleine Forscherin und will alles entdecken und erkunden. Wenn wir im Wald spazieren gehen, müssen wir nicht selten alle fünf Minuten stehen bleiben, weil das Rabüffelchen wieder etwas entdeckt hat, dass sie uns zeigen will. Ihr Berufswunsch hat sich dementsprechend auch von Astronautin („Mama, ich kann doch keine Astronautin werden! Dann bin ich ja ohne dich im Weltall, das möchte ich nicht.“) zu Wissenschaftlerin verändert. Nachdem sie einen Tierfilm mit Meerestieren gesehen hat, meinte sie, dass sie „Lebensschafferin“ werden will. Nun ist ihr Berufswunsch also Wissenschaftlerin und Funkemariechen.
Leidenschaften und Vorlieben
Das Rabüffelchen ist eine richtige Kletterin geworden. Konnte sie im letzten Jahr noch nicht alleine auf den Apfelbaum in der Kita klettern, klettert sie nun (zu meinem Leidwesen) immer in meinen Magnolienbaum, aber auch auf dem Spielplatz klettert sie auf einem Kletternetz bis ganz nach oben (und das ist wirklich sehr hoch!). Manchmal ist sie allerdings auch etwas übermütig, so ist sie kurz nach ihrem 5. Geburtstag beim Klettern von der Rutsche gefallen und hat sich ihr Handgelenk gebrochen. Ganz tapfer hat sie vier Wochen lang eine Schiene getragen. Nach vier Wochen war zum Glück alles wieder in Ordnung und sie kann nun wieder problemlos auf ihrem Lieblingsplatz im Garten verharren: einer Tellerschaukel.
Das kleine Mädchen hat eine richtige Mal- und Bastelleidenschaft entwickelt und kann stundenlang basteln und dabei Yakari oder Conny hören. Jeden Tag wird etwas Neues produziert und ich weiß schon gar nicht mehr, wohin mit all den Kunstwerken. Auch mit Lego kann sie sich stundenlang beschäftigen, ist total geschickt dabei und hat kreative Ideen. Sie macht gerne Picknick mit all ihren Kuscheltieren und Puppen und möchte auch immer in der Küche helfen. Auch gemeinsames Backen macht ihr immer noch großen Spaß. Gut, dass der Osterhase ihr das Buch „Kinderleichte Becherküche“ geschenkt hat. So kann sie wirklich ganz alleine backen (der kleine Bruder darf den Handmixer halten) und braucht mich nur noch für den Ofen.
Das Rabüffelchen und die Schule
Das Rabüffelchen freut sich schon darauf, im nächsten Jahr in die Schule zu gehen. Kürzlich hatten wir die Schulanmeldung, zu der sie mit dem Roller gefahren ist. („Mama, alle Schulkinder fahren morgens mit dem Roller zur Schule“.) Sie kann schon einige Wörter lesen, ein paar Wörter schreiben und ein bisschen rechnen, findet aber Minusaufgaben viiiel zu schwer. Sie hat nicht nur ihren eigenen Kopf, sondern auch ihren eigenen Geschmack. Am liebsten würde sie wie die Mama nur Kleider und Röcke anziehen. Diese sollten dann natürlich mit viel Glitzer versehen und in ihren Lieblingsfarben pink und lila sein. Wenn es nach ihr geht, kann es nie genug Glitzer geben. So kommt es auch vor, dass sie mit einem Weihnachtskleid in die Kita geht.
Es ist aber nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen, sondern wir streiten uns auch oft. Sie hat nämlich nicht nur ihren eigenen Kopf, sondern auch einen richtigen Dickkopf. Sie weiß genau, was sie will und was nicht und kann uns in sehr anstrengende Diskussionen verwickeln. Ich bin gespannt wie das wird, wenn das Rabüffelchen einmal in der Pubertät ist.
Das Rabüffelchen und die Coronazeit
Auch für das Rabüffelchen war das Jahr mit Corona nicht einfach. Sie konnte sich nicht einfach mit ihren Freunden treffen, die Kita war eine zeitlang zu, Kindergeburtstage fielen aus, das Balletttraining fand größtenteils online statt (das war eine große Herausforderung für sie), es gab wenig Aktivitäten für Vorschulkinder, ihr Schwimmkurs ist ausgefallen, wir waren nicht im Urlaub und und und. Sie hat sich oft über Corona und die damit verbundenen Einschränkungen beklagt, aber sie hat es hingenommen und ihrem kleinen Bruder immer wieder geduldig erklärt, warum er jetzt dies und jenes nicht machen kann. Sie hat den kleinen Bruder dann in den Arm genommen und ihm alternative Spielmöglichkeiten angeboten. Auch wenn die beiden sich oft streiten, spielen sie auch prima zusammen und sind füreinander da. Vor allem im Frühling und im Sommer als die beiden fast nur im Garten waren, war es schön, dass sie sich haben.
Nun ist der NaNoWriMo 2020 offiziell vorbei. Auch wenn ich hier im Blog erst sehr euphorisch klang, habe ich es nicht geschafft und das ist vollkommen okay. In erster Linie, weil ich während dieser Tage sehr viel über mich und meinen Schreibprozess gelernt habe.
Was hat nicht funktioniert und warum?
Die ersten Tage bin ich ziemlich gut voran gekommen – ich lag zwar unterhalb des notwendigen Wordcounts, aber das war mir egal, weil ich sehr schnell tippe und damit rechnete meinen Rückstand an den Wochenenden wieder aufzuholen. An mehr als einem Tag bin ich sogar in einen richtigen Flow gekommen und die Worte sprudelten so aus mir heraus. Leider habe ich jedoch gar keinen Zugang zu meiner Geschichte und meinen Figuren bekommen. Während des Schreibens merkte ich, dass ich keine dieser Figuren kennenlernen wollte und auf einer Party vermutlich sogar genervt das Weite suchen würde, würden mir diese Menschen begegnen. Auch die Geschichte wollte sich mir nicht wirklich erschließen, obwohl ich von meiner Grundidee überzeugt bin.
Interessanterweise ist mir das bei der „Ein Satz pro Tag“-Challenge schon einmal aufgefallen: wenn ich nicht weiß, wohin die Reise gehen soll, aber gleichzeitig weiter schreiben muss, um einen bestimmten Output zu erreichen, fange ich an zu schwafeln und entwickele eine Antipathie gegenüber meinen Figuren. Das führt dann letztlich dazu, dass ich irgendwann aufgebe, weil ich das Geschriebene selbst nicht mehr lesen mag.
War das mein letzter NaNoWriMo?
Nein! Absolut nicht. Ich finde das Konzept nach wie vor gut und denke auch, dass ich das Ziel erreichen kann, ich darf mir nur während des Schreibprozesses nicht so viel Freiraum lassen. Sprich: Am 31.10.2021 habe ich einen durchgeplanten Plot in meiner virtuellen Schublade, den ich dann im November umsetze, so kann ich mich ganz auf den Wordcount konzentrieren, ohne dass die Story darunter leidet.
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