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Die Zeit des Lichts – Whitney Scharer

Wie ich zum Buch kam

Ich liebe Schaufenster von Buchläden und lasse mich gern von Covern leiten. Der Stil in schwarz und Gold hat mich neugierig gemacht. Mein aufmerksamer Ehemann hat es sich gemerkt und zu Weihnachten lag es unterm Tannenbaum.

Das Leben der Fotografin

Die Autorin Whitney Scharer erzählt in ihrem Roman einen Auschnitt aus dem Leben der Fotografin Lee Miller.

Es dreht sich vorallem um ihre Zeit in Paris, in der sie als Model arbeitet und an den Fotografen und Künstler Man Ray gerät. Sie ist fasziniert von ihm und will von ihm lernen. Er stellt sie als seine Assistentin ein und die beiden werden ein Liebespaar. Lee will als Fotografin ernst genommen werden und will sich bei ihren männlichen Kollegen durchsetzen, was ihr nur schwer gelingt.

Die Sonne wärmt ihr Gesicht und fließt wie Butter in ihre Knochen.

Das leichte, glamouröse Künstlerleben steht in krassem Gegensatz zu den Bilder die Lee letztendlich berühmt machen. Sie ist im 2. Weltkrieg Korrespondentin für die Vogue und macht Fotos im befreiten Deutschland. Sie fotografiert die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald und das zerstörte Deutschland.

Manchmal hält Lee die Kamera vors Gesicht, nur um die Augen schließen zu können. Manchmal macht sie die Fotos blind.

Wie es mir gefallen hat

Losgelöst vom Cover hätte ich das Buch nicht auf meiner Top Ten der Bücher die ich unbedingt lesen will gesetzt. Da ist es doch gut, dass ich mich durch ein interessantes Cover auch mal auf ein Thema einlasse was mir so sonst nicht untergekommen wäre.

Ich mag den Gegensatz der beiden Welten. Das glamouröse, veruchte Leben in Paris mit schicken Abendkleidern, Parties und Ausflügen im Cabrio ans Meer gegenüber dem der Kriegsfotografien.

Die Sprachbilder haben mir auch sehr gut gefallen. Sie fangen die Atmosphäre beim Fotografieren perfekt ein.

Was ihr sonst noch wissen müsst

OriginalTitel: The Age of Light
Übersetzung: Nicolai von Schweder-Schreiner
392 Seiten
2. Druckauflage erschienen 2019
ISBN: 978-3-608-96340-3
Leseprobe

Lee Miller

Jahresrückblick 2020

2020 war mit einem Wort?

Sonja: anstrengend
Kirsten: erschöpfend
Judith: Pause

Schöne Erlebnisse?

Sonja: Karneval, Datenight mit dem Ehemann beim Edelitaliener, privates kleines Weinfest, die Hochzeit des Cousins, der erste 10km – Lauf, Fahrradtouren mit meinem neuen Fahrrad, viele Waldspaziergänge und Ausflüge in die Umgebung, Kurztrip zu einer lieben Freundin, Zelten im Garten und unzählige Backaktionen mit den Kindern
Kirsten: Sonnenuntergang auf Hiddensee
Judith: Wandern in der Teufelsschlucht und dass der Neffe doch schon dieses Jahr kommen wollte.

Getränke des Jahres?

Sonja: Champagner, Wein und viel Kaffee
Kirsten: Kaffee
Judith:  Schaumwein

Essen des Jahres?

Sonja: Selbstgebackenes Brot und selbstgemachte Pizza
Kirsten: Kürbiscurry
Judith: Bringdienstpizza

Bücher des Jahres?

Sonja: Aus dem Leben eines Taugenichts
Kirsten: Niemalsland von Neil Gaiman
Judith: 1984

Filme des Jahres?

Sonja: Palm Springs, Knives Out, Everybody Wants Some!!, The Lord of the Rings I-III
Kirsten: Herr der Ringe I-III
Judith: Lost in translation

TV-Serien des Jahres?

Sonja: Weihnachten zu Hause, The Queen’s Gambit, The Boys, Sons of Anarchy
Kirsten: Totenwald, The Crown, Get organized (weil es bei uns erst in 18 Jahren wieder ordentlich aussieht ;))
Judith: The Office (ja, ich habe dieses Jahr einiges nachgeholt)

Song des Jahres?

Sonja: Living In A Ghost Town – The Rolling Stones, Wetter – Sebal (mit dem Töchterchen) und La-Le-Lu (mit dem Sohnemann)
Kirsten: True Romance – Die Ärzte, Out of the Dark – Eisbrecher, Machine Guns and Peacock Feathers – Ulver, Blinding lights – The Weeknd
Judith: Tear you apart – She wants revenge (schon wieder)

Album des Jahres?

Sonja: Alle Yakari-Alben mit den Kindern
Kirsten: HELL – Die Ärzte, Schicksalsmelodien – Eisbrecher, Flowers of Evil – Ulver
Judith: She wants revenge – She wants revenge (meist gespielt) und natürlich HELL – Die Ärzte

Games des Jahres?

Sonja: Puzzle und Exit Games
Kirsten: Unlock!, Der Kartograph
Judith: Two Dots

Vorherrschendes Gefühl für 2021

Sonja: Zuversicht
Kirsten: Hoffnung
Judith: Vorfreude

Das Rabüffelchen ist 5 Jahre!

Am 12.09. war es wieder so weit und das Rabüffelchen ist ein Jahr älter geworden. Aber nicht nur das, sie ist seit Sommer nun auch ein Vorschulkind und kommt nächstes Jahr bereits in die Schule! Coronabedingt war die zweite Hälfte ihres 4. Lebensjahres nicht besonders ereignisreich, aber ein paar Anekdoten und Vorlieben gibt es dennoch zu erzählen.

Der Berufswunsch des Rabüffelchens

Im letzten Jahresbericht habe ich geschrieben, dass das Rabüffelchen angefangen hat, Ballett zu tanzen. Das macht sie immer noch mit großer Freude und es ist wirklich so niedlich, ihr dabei zuzusehen. Immer noch ist sie eine kleine Forscherin und will alles entdecken und erkunden. Wenn wir im Wald spazieren gehen, müssen wir nicht selten alle fünf Minuten stehen bleiben, weil das Rabüffelchen wieder etwas entdeckt hat, dass sie uns zeigen will. Ihr Berufswunsch hat sich dementsprechend auch von Astronautin („Mama, ich kann doch keine Astronautin werden! Dann bin ich ja ohne dich im Weltall, das möchte ich nicht.“) zu Wissenschaftlerin verändert. Nachdem sie einen Tierfilm mit Meerestieren gesehen hat, meinte sie, dass sie „Lebensschafferin“ werden will. Nun ist ihr Berufswunsch also Wissenschaftlerin und Funkemariechen.

Leidenschaften und Vorlieben

Das Rabüffelchen ist eine richtige Kletterin geworden. Konnte sie im letzten Jahr noch nicht alleine auf den Apfelbaum in der Kita klettern, klettert sie nun (zu meinem Leidwesen) immer in meinen Magnolienbaum, aber auch auf dem Spielplatz klettert sie auf einem Kletternetz bis ganz nach oben (und das ist wirklich sehr hoch!). Manchmal ist sie allerdings auch etwas übermütig, so ist sie kurz nach ihrem 5. Geburtstag beim Klettern von der Rutsche gefallen und hat sich ihr Handgelenk gebrochen. Ganz tapfer hat sie vier Wochen lang eine Schiene getragen. Nach vier Wochen war zum Glück alles wieder in Ordnung und sie kann nun wieder problemlos auf ihrem Lieblingsplatz im Garten verharren: einer Tellerschaukel.

Das kleine Mädchen hat eine richtige Mal- und Bastelleidenschaft entwickelt und kann stundenlang basteln und dabei Yakari oder Conny hören. Jeden Tag wird etwas Neues produziert und ich weiß schon gar nicht mehr, wohin mit all den Kunstwerken. Auch mit Lego kann sie sich stundenlang beschäftigen, ist total geschickt dabei und hat kreative Ideen. Sie macht gerne Picknick mit all ihren Kuscheltieren und Puppen und möchte auch immer in der Küche helfen. Auch gemeinsames Backen macht ihr immer noch großen Spaß. Gut, dass der Osterhase ihr das Buch „Kinderleichte Becherküche“ geschenkt hat. So kann sie wirklich ganz alleine backen (der kleine Bruder darf den Handmixer halten) und braucht mich nur noch für den Ofen.

Das Rabüffelchen und die Schule

Das Rabüffelchen freut sich schon darauf, im nächsten Jahr in die Schule zu gehen. Kürzlich hatten wir die Schulanmeldung, zu der sie mit dem Roller gefahren ist. („Mama, alle Schulkinder fahren morgens mit dem Roller zur Schule“.) Sie kann schon einige Wörter lesen, ein paar Wörter schreiben und ein bisschen rechnen, findet aber Minusaufgaben viiiel zu schwer. Sie hat nicht nur ihren eigenen Kopf, sondern auch ihren eigenen Geschmack. Am liebsten würde sie wie die Mama nur Kleider und Röcke anziehen. Diese sollten dann natürlich mit viel Glitzer versehen und in ihren Lieblingsfarben pink und lila sein. Wenn es nach ihr geht, kann es nie genug Glitzer geben. So kommt es auch vor, dass sie mit einem Weihnachtskleid in die Kita geht.

Es ist aber nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen, sondern wir streiten uns auch oft. Sie hat nämlich nicht nur ihren eigenen Kopf, sondern auch einen richtigen Dickkopf. Sie weiß genau, was sie will und was nicht und kann uns in sehr anstrengende Diskussionen verwickeln. Ich bin gespannt wie das wird, wenn das Rabüffelchen einmal in der Pubertät ist.

Das Rabüffelchen und die Coronazeit

Auch für das Rabüffelchen war das Jahr mit Corona nicht einfach. Sie konnte sich nicht einfach mit ihren Freunden treffen, die Kita war eine zeitlang zu, Kindergeburtstage fielen aus, das Balletttraining fand größtenteils online statt (das war eine große Herausforderung für sie), es gab wenig Aktivitäten für Vorschulkinder, ihr Schwimmkurs ist ausgefallen, wir waren nicht im Urlaub und und und. Sie hat sich oft über Corona und die damit verbundenen Einschränkungen beklagt, aber sie hat es hingenommen und ihrem kleinen Bruder immer wieder geduldig erklärt, warum er jetzt dies und jenes nicht machen kann. Sie hat den kleinen Bruder dann in den Arm genommen und ihm alternative Spielmöglichkeiten angeboten. Auch wenn die beiden sich oft streiten, spielen sie auch prima zusammen und sind füreinander da. Vor allem im Frühling und im Sommer als die beiden fast nur im Garten waren, war es schön, dass sie sich haben.