Schwarzer Kirschkuchen

In diesem Post habe ich euch bereits das Rezept für einen simplen Kirschkuchen aufgeschrieben, der sich prima zur Resteverwertung übrig gebliebener Schokoladenhasen oder Schokoladennikoläuse eignet. Das Rezept für den „Schwarzen Kirschkuchen“, den es heute zum Sonntagssüß gab, ist genau so simpel. Es ist also wieder ein Kuchen aus der Kategorie „Backen mit Kindern“.

Zutaten:

  • 250g Zucker
  • 125g Butter
  • 4 Eier
  • 125g Mehl
  • 125g Haselnüsse
  • 100g Schokostreusel
  • 2 gestrichene TL Backpulver
  • 1 Glas Kirschen

Zubereitung:

  1. Die Kirschen in einem Sieb gut abtropfen lassen.
  2. Den Backofen auf 175 Grad vorheizen.
  3. Alle „Teigzutaten“ zu einem Rührteig verarbeiten und in eine eingefettete Springform (meine hat einen Durchmesser von 26cm) füllen.
  4. Die Kirschen gleichmäßig auf dem Teig verteilen und ca. 60 Minuten bei 175°C backen (Stäbchenprobe machen!)
  5. Nach dem Backen den Kuchen mit Puderzucker bestreuen und genießen.

Ihr seht, das Rezept ist wirklich kinderleicht, da es ein „All-in-Teig“ ist. Je nach Geschmack, Verträglichkeit und Vorhandensein im Vorratsschrank kann man natürlich die Zutaten austauschen. Anstelle der Haselnüsse kann man beispielsweise auch gemahlene Mandeln verwenden und die Schokostreusel kann man durch Raspel-Schokolade ersetzen. Dann sind beim Anschnitt allerdings nicht mehr die schwarzen Streusel zu erkennen. Geschmacklich macht es aber keinen Unterschied.

Viel Spaß beim Nachbacken!

Steven Pressfield – The war of art

Habe ich jahrelang fast ausschließlich Kriminalromane gelesen, sind im letzten Jahr immer mehr Sachbücher hinzu gekommen. Eines davon war The War Of Art von Steven Pressfield. Auch wenn der NaNoWriMo für mich nicht so erfolgreich war und ich meine Beziehung zum Schreiben noch immer mit „Es ist kompliziert“ betiteln muss, treibt mich das Thema kreatives Arbeiten im Allgemeinen und kreatives Schreiben im Besonderen um.

Worum geht es?

Kurz gesagt: Um die Dinge, die uns daran hindern kreative Projekte umzusetzen. Beim Lesen musste ich immer wieder „So viel Talente“ von Großstadtgeflüster denken und natürlich an die vielen kleinen Ausreden, die mir nur allzu bekannt vorkommen. Bei mir betrifft das das Schreiben, aber auch das Malen/Zeichnen und die Fotografie. Eigentlich all die Bereiche, in denen ich mich kreativ austoben möchte.

Was hat mir gut gefallen?

The War of Art ist unterhaltsam geschrieben. Durch die zum Teil sehr kurzen Kapitel kann man es gut „zwischendrin“ lesen. Viele der Themen, die Pressfield beschreibt, kenne ich aus eigener Erfahrung und es hilft, diese Themen explizit zu benennen und zu durchdenken. Ich muss allerdings zugeben, dass ich es noch nicht geschafft habe, die Erkenntnisse aus dem Text umzusetzen – im Habit Tracking habe ich aber bereits alle wichtigen kreativen Tätigkeiten berücksichtigt.

Was hat mir nicht so gut gefallen?

Trotz der Kürze der Kapitel, hatte ich das Gefühl, dass einiges redundant war. Das ist allerdings ein Eindruck, den ich häufiger bei amerikanischen Non-Fiction-Werken habe und trägt vielleicht dazu bei, dass ich von den besprochenen Aspekten mehr behalten kann, als vom durchschnittlichen Unterhaltungsroman.

Solltet ihr The War of Art lesen?

Habt ihr schon einmal prokrastiniert? Wenn ja, dann: JA.

Besonders dann, wenn es um kreative Projekte geht – den Roman, den ihr immer mal schreiben wolltet, das Bild, das auf Vollendung wartet, vielleicht auch einfach das DIY-Projekt, für das ihr vor Monaten alle Materialien gekauft habt. Die kleinen Kapitel eignen sich zudem wunderbar, wenn man sich vornimmt jeden Tag etwas zu lesen (hält bei mir nun seit August 2020 an).

Was ihr sonst noch wissen müsst

Autor: Steven Pressfield
ISBN: 978-1-936891-02-3
Verlag: Black Irish Entertainment
Erschienen: 01/2012

Die drei Ahhhs des Monats Juni

Judith

  • Im Juni gab’s gleich mehrfach die Gelegenheit, mit dem Rad unterwegs zu sein. Jetzt muss ich wohl ernsthaft nach gepolsterter Radwäsche schauen…
Mit dem Rad am Rhein
  • Endlich auch für mich die erste Impfung. <3 (Das ich Mal schreibe…)
  • Sonst noch: Abschiede, Wiedersehen – ein bewegender Monat.

Kirsten

In diesem Monat hing alles mit unserem Schwedenurlaub zusammen.

  • Über Nacht mit der Fähre von Kiel nach Göteborg. Es war herrlich entspannt. Bei einem Kaltgetränk und Sonnenschein aus Kiel auslaufen und am nächsten Tag in Schweden aufwachen. Ich kann mir keinen besseren Urlaubsstart vorstellen.
  • Natur! Wow was für Weiten, einsame Seen und dichte felsige Wälder.
Spraktjärn
  • Zeit mit meiner lieben Schulfreundin verbringen. Wie selbstverständlich hat unser Zusammenleben geklappt und wie schön soviel Zeit am Stück zusammen zuverbringen.

Sonja

  • Nachgeholtes Holland-Wochenende zum 30. Geburtstag meiner Schwester mit der ganzen Familie – so schön!
  • Die Abschiedsfeier der Vorschulkinder in der Kita. In ein paar Wochen geht das Rabüffelchen schon in die Schule und ein neuer Abschnitt beginnt.
  • Zum 1. Mal wieder auswärts essen! Wir haben das schöne Wetter genossen und haben lecker mit den Kindern in der Sonne gegessen.