Archiv der Kategorie: Aus dem Alltag

Die drei Ahhhs des Monats Mai

Judith

Diesen Monat gibt es eigentlich nur ein Thema: Urlaub! Trotz einiger kleinerer Katastrophen war es wahnsinnig schön und erholsam. Für mich zudem eine Premiere: das erste Mal außerhalb Europas.

Straße im Death Valley Nationalpark

Sonja

Auch bei mir dreht sich diesen Monat alles um unseren USA-Trip. Ich war zwar schon einmal in Südamerika, aber die USA habe ich zum ersten Mal bereist und mit Sicherheit nicht das letzte Mal!

  • Familie: Nach einer kleinen Katastrophe bin ich mit den Kindern etwas später nach Amerika geflogen. Meine Familie hat mich aufgefangen und war die ganze Zeit für mich da <3 Ein Highlight ist aber auch meine kleine Familie mit den beiden Travelbuddies ohne die ich die Reise nicht gemacht hätte.

  • Städte: Wir haben drei große Städte gesehen – San Francisco, Las Vegas und Los Angeles. Von L.A. war ich ein bisschen enttäuscht, Venice und Santa Monica haben mich aber besänftigt☺. Las Vegas hat den anderen nicht so gut gefallen, ich fand es super! Es kommt einem vor, als wäre man in einer Parallelwelt mit dem ganzen Bling-Bling. Auch San Francisco fand ich großartig! So eine schöne Stadt!

  • Landschaft: Ich habe schon einige beeindruckende Landschaften gesehen, aber die Westküste Amerikas ist schon sehr beeindruckend und vor allem abwechslungsreich (viel Grün, das Meer, Palmen, Wüstenlandschaften…)

Kirsten

Während meine zwei Blogmitstreiterinnen die Weiten der USA genossen haben, habe ich hier für euch die Stellung gehalten. Bei dem wunderschönen Wetter lesen sich Bücher umso besser, sodass ich für euch ein paar Tipps bereithalten kann.
Meine 3 Ahhhs diesen Monat waren:

  • Koreanisches Barbecue im Gogi Matcha in Düsseldorf. Bei den Außentemperaturen war uns eh schon warm, wieso nicht durch ein Tischbarbecue noch weiter einheizen?! Es war sehr lecker und beim nächsten Mal testen wir uns an Fortgeschrittenes heran.
  • 27. Wave-Gotik-Treffen in Leipzig. In unserer komfortablen Ferienwohnung in Zentrumsnähe hatten wir beste Vorraussetzung das facettenreiche Festival zu genießen.

    Seigmen Agra 18.05.2018
    Seigmen in der Agra
  • Mein drittes Ahhh ist mehr ein Aha. Der Monat Mai hält mich auf Trab, da ich meinen Namen geändert habe. Ich hätte nicht gedacht, dass ich soviele Stellen benachrichtigen muss. Aber ein gemeinsamer Name ist sooo toll!

Was von BBG übrig blieb…

Ich bin euch etwas schuldig! Warum? Weil mein Fazit zum Bikini Body Guide seit einigen Wochen einer der meist-geklickten Beiträge auf dem Blog ist und ich das Gefühl habe, euch ein Update dazu geben zu müssen.

Was ist passiert?

Der Titel lässt es schon erahnen: das Jojo hat mich hart getroffen. Nicht dass ich über mein Startgewicht hinausgegangen wäre, aber alle verlorenen Kilos und Zentimeter waren wieder da. Das liegt nicht an dem Programm an sich, sondern daran, dass ich länger gearbeitet habe und ich in der dunklen Jahreszeit generell einiges an „Drive“ verliere. Dementsprechend gab es immer öfter „Ausnahmen“, gerade wenn ich das Gefühl hatte, keine Zeit oder Lust zum Kochen und Vorbereiten zu haben. Ich muss den Tatsachen ins Auge sehen: man nimmt wahnsinnig schnell zu, wenn man plötzlich wieder allen schlechten Angewohnheiten freien Lauf lässt.

Habe ich BBG jetzt wieder aus meinem Leben verbannt?

Ihr habt es eben schon richtig gelesen: die Kilos waren wieder da aber verbannt habe ich die BBG-Rezepte auch nicht. Fünf Mahlzeiten pro Tag waren für mich auf Dauer schlichtweg nur unter großem Stress umsetzbar; dementsprechend bin ich nun bei drei Mahlzeiten pro Tag angekommen, von denen zumindest das Mittagessen noch zu 97% aus BBG-Rezepten besteht. Als Frühstück dient mir jetzt wieder mein heißgeliebter Smoothie, der mich direkt mit den Obstportionen des Tages versorgt und auch gut bis zum Mittagessen vorhält. So habe ich deutlich weniger Stress mit der Vorbereitung und kann trotzdem noch die leckeren Rezepte nutzen. Obwohl ich abends jetzt wieder auf „alte Klassiker“ zurückgreife, würde ich sagen, dass BBG meine Art zu Kochen nachhaltig beeinflusst hat.

Was ich noch immer nicht übernommen habe ist das BBG-Sportprogramm. Das liegt aber einfach daran, dass ich schon 3-4 Sporttage pro Woche eingeplant habe und meine Sportroutine nicht aufgeben möchte. Natürlich reizt es mich trotzdem mal zu gucken, wie fordernd das Programm tatsächlich ist.

 

Mama-Update: Das Rabüffelchen ist große Schwester

Vor 10 Wochen war es endlich so weit: Das Rabüffelchen ist große Schwester geworden und ich zum zweiten Mal Mama! Am 25.02.2018 hat sich der kleine Bruder des Rabüffelchens mit 8 Tagen Verspätung (genau wie die große Schwester) auf den Weg gemacht und kam nach einer kurzen, aber leider nicht schmerzlosen Geburt von nur zwei Stunden um 23.14 Uhr mit 3350g und 51cm auf die Welt. Natürlich ist er der schönste Babyboy der Welt! Auch er kam schon mit vielen Haaren auf die Welt, im Gegensatz zur Schwester sind sie allerdings blond und die blauen Augen werden sicherlich auch bleiben.

Wir sind alle schwer verliebt und das Rabüffelchen macht sich super als große Schwester. Sie verteilt viele Küsschen, hilft beim Wickeln, schaukelt den kleinen Muckel im Maxi Cosi, gibt ihm den Schnuller, wenn er weint, schiebt den Kinderwagen, erzählt ihm Geschichten… Zwischendurch muss man sie allerdings auch daran erinnern, dass der kleine Bruder keine Puppe ist und man den Kopf nicht einfach zu sich drehen kann. Gut, dass die zweiten Kinder etwas robuster sind!

Auch wenn es als Zweifach-Mama teilweise sehr anstrengend ist (ich habe eben nur zwei Hände und natürlich brauchen beide Kinder mich gleichzeitig), kann ich mir schon gar nicht mehr vorstellen, wie es ohne unseren Sohn war. Doch, vielleicht, wenn wir mit einem Einkaufswagen mit MaxiCosi oben drauf und einem Auto-Einkaufswagen zu viert durch den Supermarkt düsen 🙂 Wenn wir dann nach dem Einkaufen nach Hause fahren und auf der Rückbank zwei kleine Mäuse sitzen, könnte ich weinen vor Glück. Hachz!

In meiner Schwangerschaft habe ich mich oft gefragt, ob ich das zweite Kind genau so lieben kann, wie das erste Kind und ob ich als Mama beiden Kindern gerecht werden kann. Im Nachhinein kommt es mir fast schon albern vor, dass ich mir darüber Gedanken gemacht habe, denn die Liebe verdoppelt sich einfach! Ich habe jedenfalls so viel Liebe in mir, dass ich manchmal gar nicht weiß, wohin damit. Irgendwie ist es aber gerade auch eine unterschiedliche Liebe, da die Bedürfnisse einer 2,5-jährigen einfach anders sind als die eines Neugeborenen.

Ich versuche auf jeden Fall gerade ganz viel von diesem Neugeborenen-Zauber aufzusaugen, denn der Spruch „sie werden so schnell groß“ ist sowas von wahr. Man kann dem Babyboy quasi beim Wachsen zusehen. Er hat in 10 Wochen schon zwei Kilo zugenommen (die gute Muttermilch) und hat gar nichts mehr von diesem zerbrechlichen Wesen, das er zu Beginn war. Er ist nun viel wach, wedelt mit Armen und Beinen in der Luft rum, steckt seine Fäustchen in den Mund und streckt seine rechte Faust wie Superman in die Luft, lacht viel (sogar mit Ton), brabbelt vor sich hin und will die Welt sehen. Daher muss man ihn oft rumtragen, denn im Liegen sieht man ja nichts 😉 Der kleine Mann ist ein richtiges Vorzeigebaby, der meist sehr zufrieden ist (außer wenn er Hunger hat), gerne kuschelt und badet und weiß, dass er nachts schlafen muss. Und er riecht sooo gut! Ich bin wirklich so gerne Mama!