Sonja: Am 06.01. hat mein Mutterschutz begonnen, von daher hatte ich im Januar viel Zeit für mich 🙂 Hier also meine Highlights:
Stricken gelernt. Naja, gelernt ist übertrieben😜. Ich weiß nun, wie man Maschen anschlägt und rechte und linke Maschen strickt. Mein erstes Projekt (ein Stirnband) ist in Arbeit. ☺️
Serien schauen. Dazu komme ich sonst viel zu selten. Mit dem Ehemann wird abends meist eine Folge einer Serie geguckt (wenn das Töchterchen endlich schläft), aber eine Serie alleine geschaut habe ich schon ewig nicht mehr (aktuell Call The Midwife).
Mit Freundinnen treffen (zum Frühstücken, zum Kaffeetrinken, zum Shoppen…).
Judith
Erste Gelegenheit mein neues Spielzeug auszuprobieren: eine Tageslichtlampe – ab jetzt gibt es Bilder mit Licht auch dann, wenn die Sonne draußen nicht scheint!
Mein erster Monat mit Bullet Journal! Noch habe ich nicht die 100% passende Routine gefunden, aber ich bin zuversichtlich, dass ich dabei bleibe.
Urlaubsplanung! Dieses Jahr verlasse ich zum ersten Mal den Kontinent! Weiteres erfahrt ihr sicher bald hier.
Kirsten
Dance, Dance, Dance! Nach unserem ersten Tanzblock können wir Walzer, Discofox und Jive aufs Parkett legen. Jive sieht auch nicht mehr so schlimm aus wie in meinen ersten Tanzstunden vor 15 Jahren.
Urlaubsplanung. Dieses Jahr geht’s unter anderem wandernd durch die Serra de Tramuntana.
Kongress in Hamburg. Anregender Austausch über Apothekenalltag, Patientenwünsche und das neuste auf dem Gebiet der Onkologie.
Ramen essen bei Takumi in Düsseldorf. Um 11:30 noch die letzten 2 Plätze ergattert und geschlemmt. Über die erste selbstgekochte Ramen berichte ich euch hoffentlich im Dezember.
Yoga: Mein erster Kopfstand mit Hilfe. Man muss seinem Körper vertrauen, dann klappt es auch.
Heimaturlaub im Sauerland. Samstags auf den Markt, nachmittags zum Kuchen bei Oma und abends mit Wein auf der Couch.
Judith
Mit „Meine Japanische Küche“ von Stevan Paul ist eine der Buchmesseentdeckungen bei mir eingezogen. Ich habe schon ein paar Dinge nachgekocht und bin sehr sehr zufrieden.
Es war wie immer mehr Arbeit als gedacht und wir sind erst ein wenig belächelt worden, weil wir uns schwarze Tapete ausgesucht haben, aber das neue Schlafzimmer sieht toll aus. Wenn die neuen Möbel da sind, gibt es Mal ein Bild.
Mein November war vor allem eins: anstrengend – deshalb gibt es hier heute kein drittes Ahhh.
Sonja
Nach dem Zuckertest war ich mit einer lieben Freundin lecker bei Madame Tartine frühstücken und anschließend haben wir uns bei MAC schminken lassen – viel zu selten macht man so einen schönen Mädelstag!
Mein Geburtstag 🙂 Auch wenn es mir dieses Jahr etwas schwer fiel, älter zu werden: ich hatte eine schöne Geburtstagswoche mit tollen Geschenken, leckerstem Kuchen vom Ehemann und lieben Menschen um mich herum.
Die 2. Martinsfeier des Tochterkindes: Das Basteln der Laterne hat mich zwar ein paar Nerven gekostet, aber die leuchtenden Kinderaugen machen alles wieder wett.
Oja, ich glaube ich habe ein neues Genre für mich entdeckt. Wieso „Oje“ fragt ihr euch?
Jetzt habe ich noch mehr Auswahl beim Buchkauf 😉
Ich habe euch bereits zwei Krimireihen vorgestellt: Romane mit Comissario Montalbano vom sizilianischen Autor Andrea Camilleri und Dr. Siri, der Arzt im Ruhestand den Collin Coterill ermitteln lässt. Wenn man es genau nimmt sogar eine dritte, die Fantasykrimireihe um Peter Grant von Ben Aaronovitch. Letztere fällt aber durch die phantastischen Elemente in mein typisches Leseschema.
Wieso also jetzt noch eine neue Reihe?
Anlässlich unseres Kurztrips nach Edinburgh hat meine Cousine ein dazu passendes Buch vorgeschlagen. „Wenn du nach Edinburgh fliegst, muss du auch einen Ian Rankin lesen!“.
Gesagt getan, und direkt in der Buchhandlung einen Doppelband der ersten 2 Fälle mit Ermittler John Rebus vorbestellt.
Ich muss zu geben, dass ich nicht gedacht hätte, beide in so kurzer Zeit durchzuschmökern. Im Gegensatz zu einem Fantasybuch, bei dem es oft mehrere Bände gibt, war es erfrischend eine Geschichte zu lesen, die innerhalb von 300 Seiten abgeschlossen ist und schnell einen Spanungsbogen aufbaut.
Der Ermittler
John Rebus ist Detective Sergenant bei der Polizei in Edinburgh. Er ist geschieden und Vater einer Tochter, die bei seiner Exfrau Rhona wohnt. Rebus lebt in einer Wohnung in der Innenstadt umgeben von Büchern auf Fußboden, Kaminsimms oder in Regalen.
Als Einzelgänger ist ihm die Interaktion mit anderen Menschen manchmal zuwider:
… mit anderen Worten es ging ihm auf die Nerven, die Rolle eines normalen menschlichen Wesens spielen zu müssen.
Über seine Vergangenheit und die Umstände wie er zur Polizei gekommen ist spricht er nicht. Selbst seiner Exfrau hat er dies nicht erzählt. Im Verlaufe des ersten Falls, den er als Constable der sich die Schuhsohlen abläuft betreut, kommt mehr und mehr ans Licht was dahinter steckt.
Verborgene Muster
Im ersten Fall ermittelt Rebus in einer Mordserie zweier getöteter Mädchen. Ein drittes Mädchen wird noch vermisst und die Zeit drängt bevor der Täter das nächste Opfer fordert.
Zwischen den Mädchen scheint keinerlei Verbindung zu bestehen und die Ermittler tappen im Dunkeln
Rebus erhält unadressierte Briefe und scheint von einem Verrückten verfolgt zu werden. Verknotete Bindfäden von denen er aber nicht weiß, was er damit anfangen soll.
Die verborgenen Muster fügen sich aber nach und nach in ein Gesamtbild ein und verhelfen zu einem entscheidenden Lösungsansatz.
Das zweite Zeichen
Im zweiten Fall, Rebus ist mittlerweile zum Inspector aufgestiegen, wird ein junger Mann in einem besetzten Haus gefunden. Er ist scheinbar an einer Überdosis gestorben und die Ermittlungen drehen sich anfangs um die Edinburgher Drogenszene. Zunächst scheint es so, als ob der Fall schnell zu den Akten gelegt werden kann. Allerdings wird bei der Untersuchung des Tatorts Gift in der tödlichen Spritze gefunden und es ist von Mord auszugehen.
Die Ermittlungen führen den Rebus in Kreise von denen er nie geahnt hätte.
Fazit zur Reihe
Vor dem Hintergrund, dass wir durch Edinburgh und so manche im Buch beschrieben Gasse geschlendert sind, wird die Reihe für mich noch lebendiger.
Im Gegensatz zu Fantasy, bei der ich es eher hinderlich finde wenn die Orte einem durch einen vorher gesehenen Film schon vordiktiert werden, finde ich es bei dieser Art des Buchs gerade gut, wenn man bereits da war und genau weiß wie es dort aussieht. Das lässt einen sogar noch mehr erschaudern.
Das Buch ist für mich nicht brutal, sondern legt den Fokus auf die Ermittlungsarbeit und die menschlichen Abgründe. Ich kann also trotz Spannung noch gut schlafen ;).
Rebus als Ermittler ist mir sympathisch und sein Faibel für Bücher macht ihn für einen Inspector besonders.
Was ihr sonst noch wissen müsst
Goldmann Verlag
Originalausgabe 1987 bzw. 1990
223 bzw. 317 Seiten
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